Leserbeitrag
18 Frauen geniessen eine Segelwoche auf dem Ijsselmeer

Veronika Sigrist
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Mit einem 40 Meter langen und 7 Meter breiten traditionellen und wunderschönen Zweimast-Klipper segeln. Aldo Botta aus Stüsslingen mit seinen Tenn-Törns machte dieses Erlebnis auch heuer wieder möglich. Frowenpower war Trumpf. 18 Seebärinnen, genannt Seberinnen, aus allen Teilen des Kantons Solothurn und auch Bern genossen eine Woche Aktivferien der besonderen Art und bewegten gemeinsam mit der Schiffscrew die stolze "Succes" ab Enkhuizen im holländischen Ijsselmeer. Wie der Name "Succes" schon andeutet: Es war ein voller Erfolg. Ob Segeln hissen oder Fender anbringen; die Frowen setzten die ihnen vom Maat aufgetragenen Arbeiten voller Elan um. Und das Tolle; Segelkenntnisse waren nicht Voraussetzung. Dies nach dem Motto: "Jede darf, keine muss aber wir helfen uns alle gemeinsam". Mitverantwortlich für dieses tolle Feeling waren neben dem Scheffseber Aldo Botta die beiden mitgereisten Köche "Kampfobererensmutje" Ewald Frey und "Erenhilfssmutje" Benno Müller. Nicht zu vergessen den "Kampfobererenschofför" Kurt Stutz, welcher die Gesellschaft im Car "wie auf Schienen" nach Holland chauffierte. Nicht gerade wie auf Schienen, aber dafür mit einem beeindruckenden Naturschauspiel begann die Segeltour am ersten Tag mit Windstärke 8. Mit Bravour meisterten die Frauen zusammen mit dem Skipper und seinem Maat, die flatternden Segel hochzuziehen und in die richtige Stellung zu bringen. Und dank den wetterfesten "Friesennerzen" von Bottas Tenn-Törns gelang es den Frowen sogar, dabei einigermassen trocken zu bleiben. Nach diesem ersten Leckerbissen an Naturgewalt gestaltete sich die Segelwoche wie gewohnt sehr harmonisch mit guten Winden, Regen und auch Sonnenschein. In den schönen Städtchen wie Lemmer, Sneek, Stavoren, Hoorn, der Halbinsel Marken und Enkhuizen konnte nach Anlegen im Hafen gemütlich flaniert und wunderbar "gelädelet" werden. Alle Seberinnen sind sich einmal mehr einig: Eine Woche Tenntörn-Segeltour tut gut und das Wort "entschleunigen" passt wunderbar. Das Schiff für das nächste Jahr 2016 ist bereits reserviert und noch sind einige Plätze für taffe Frowen frei. Wer das Gruppengefühl liebt, gutes Essen und das legendäre Käsefondue am Mittwochabend mag und nach dem Einlaufen im Hafen gerne "Zähne putzt" (Schnitz und Drunder nach Botta-Art mit Williams und Birnenschnitz vermischt), ist herzlich willkommen.

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