Leserbeitrag
16. Mitgliederversammlung der Bifola in Obergösgen

Marcel Siegrist
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Am Dienstag konnte die 16.Mitgliederversammlung des BIFOLA (Bildungsfond Lateinamerika) in der schönen Bürgerstube im Dorfkern 2 durchgeführt werden. Der Präsident, Christoph Straumann, begrüsste die getreuen Mitglieder herzlich, mit dem Dank für das Erscheinen, trotz dem Umstand, dass an diesem Tag etliche Veranstaltungen angesagt waren.

Unser Vereinsgründer, Pfarrer Josef Rogger, ist im letzten Herbst über das grosse Wasser nach Ecuador ausgewandert. Er hat beschlossen, seinen Lebensabend dort zu verbringen. Gesundheitlich gehe es im dort viel besser. So haben wir eine Ansprechsperson vor Ort und können so besser die finanziellen Abwicklungen koordinieren.

In seinem Jahresbericht kann der Vorsitzende wieder die erfreuliche Mitteilung machen, dass im verflossenen Jahr wiederum, mit kleineren oder grösseren Spenden, das Hilfswerk von Altpfarrer Josef Rogger warmherzig unterstützt wurde. So konnten wir vom Vorstand etliche Gesuche um Unterstützung folge leisten. So etwa den Lohn des Fahrers, der im Cunastal in Peru die Schüler aus den abgelegenen Tälern in die nächste grössere Ortschaft transportiert, um so eine entsprechende Schule besuchen können. Eine bessere Infrastruktur in der Schule wurde ermöglicht. Drei Studenten/Innen konnte ein Studienbeitrag geleistet werden. In Ecuador läuft die Kleinkreditvergabe im gewohntem Rahmen auf sehr hohen Niveau. Mit den zurückfliessenden Geldern können immer wieder neue Gesuchsteller berücksichtigt werden. Auch hier konnten wir einen namhaften Beitrag leisten, um weitere Kleinkredite, die innert fünf Jahren zurückbezahlt werden müssen, vergeben zu können

Über das Finanzielle unseres Vereines, gab der seit 16 Jahren amtende Kassier, Alfred Güntert, Auskunft über den Stand der Dinge in dieser Angelegenheit. Die Rechnung wird zweigeteilt in Bifola Schweiz und Bifola Ecuador mit ihrem Kleinkreditwesen geführt. In der Bilanz wird die Abrechnung dann wieder zusammengeführt. Beitragsbedingt wurde ein Verlust von zirka 1000.-- Franken ausgewiesen.

Im Tätigkeitsprogramm 2019 ist am 10. November wieder das köstliche Kürbissuppenessen in der Unterkirche Obergösgen vorgesehen. Wie alle Jahre wurde in der Fastenzeit ein Dankesschreiben, mit einem Bericht von Josef Rogger und unserem Präsidenten, an über fünfhundert Gönnerinnen und Gönner, verschickt, mit der Bitte, uns weiterhin die Treue zu halten, dass wir unseren Auftrag, Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen, ausführen können.

Der ganze Vorstand hat sich bereit erklärt, weitere zwei Jahre das Schiff "BIFOLA" zu steuern.

Wie alle Jahre kam anschliessend der gesellige Teil nicht zu kurz. Bei einem Glas Wein und etwas zwischen die Zähne lässt sich freundschaftlich über Gott und die Welt fachsimpeln.

PJaul Meier

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