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11. Jazz in der Kirche Kirchberg in Küttigen

Helen Wehrli
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Einmarsch der Patchworkstompers
Rougi Rothenbühler und Robert Merian
Rougi Rothenbühler, Jonas Knaus, Viktor Hottinger., Mario del Conte
Marcello Bona, Rougi Rothenbühler, Robert Merian, Köbi Etter, Lars Petersen, Max Wehrli, René Karlen, Peter Gschwend
Patchworkstompers
Max Wehrli
René Karlen, Peter Gschwend
Viktor Hottinger, Mario del Conte
Köbi Etter.

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Patchworkstompers Version 11.0

Draussen Regen und Sturmböen – drinnen herzerwärmende Jazz Musik im New Orleans Stil.
Am 10. November 2013 spielte die unter dem Namen Patchworkstompers auftretende Band zum elften Mal spontanen, von der momentanen Stimmung der Musiker geleiteten New Orleans Jazz in der Kirche Kirchberg in Küttigen.

Der Veranstalter «tubamax» Max Wehrli stellte «seine» Patchworkstompers Version 11.0 vor.
Fetzige Posauneneinlagen von Lars Petersen und Mario del Conte, swingende Saxophon und Klarinettensoli von Jonas Knaus, Rougi Rothenbühler und Robert Merian, ideenreiche Improvisationen an Cornet und Trompete von Viktor Hottinger und Köbi Etter, virtuose Soli am Piano von Marcello Bona, seines Zeichens Ehrenbürger von «Bogalusa, Louisiana», solider Rhythmus von Peter Gschwend am Schlagzeug, René Karlen am Banjo und Max Wehrli an der Tuba und dazu eine grosse Portion Enthusiasmus, Können und Spielfreude sind das Erfolgsgeheimnis der Patchworkstompers.

Auch die diesjährige Besetzung vermochte das zahlreich anwesende Publikum restlos zu begeistern.
Ohne vorgängige Proben gaben die Vollblutjazzer im ersten Teil des Konzerts die Stücke «Just a little while to stay here», «Why don’t you go down to New Orleans», «Buddy Bolden Blues», «I ain’t gonna give nobody none o’ this Jellyroll», «I’m gonna sit right down and write myself a letter», «When your hair has turned to silver», «Big Butter and Egg Man» zum Besten.

Nach der kurzen Pause kamen die Zuhörerinnen und Zuhörer in den Genuss von «Somebody stole my Gal» , «Tishomingo Blues» , «Old Rugged Cross» , «It’s tight like that» , «South 1924» und «Hindustan».

Dazwischen war der Pianist Marcello Bona mit zwei subtil und mit grosser Präzision vorgetragenen Solovorträgen («Memphis Blues» von W.C. Handy, «Medley zu Ehren von Jimmy Yancey») zu hören.

Angestachelt vom tosenden Applaus spielten die Patchworkstompers als Zugaben «Jazz me Blues» und «Jo Avery’s Blues» bevor sie als Marching Band mit «When the Saints...» aus der Kirche marschierten.

Die fröhlichen Gesichter der Konzertbesucherinnen und Besucher und die grosszügigen Spenden (der Reinerlös der Kollekte von CHF 1'500.-- geht an die Stiftung «Denk an mich») motivieren den Organisator hoffentlich zu einer zwölften Auflage von «Jazz in der Kirche Kirchberg» mit den Patchworkstompers Version 12.0.

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