Entwarnung

Nach acht Monaten mit Waldbränden: Australien brennt nicht mehr

Endlich bedrohen keine Waldbrände mehr die Australischen Koalas.

Endlich bedrohen keine Waldbrände mehr die Australischen Koalas.

Endlich sind alle Feuer gelöscht – doch die Bilanz ist niederschmetternd. Der Premierminister spricht von einem «schwarzen Sommer».

Aufatmen in Australien: Im von den Buschbränden am schlimmsten betroffenen Bundesstaat New South Wales gibt es nach Behördenangaben zum ersten Mal seit acht Monaten keine verheerenden Feuer. Laut der Feuerwehr toben keine Brände mehr. Die Saison der Buschbrände sei offiziell erst am 31. März vorbei, sagte der Feuerwehrsprecher Greg Allan vergangene Woche. Eine Fläche von 5,5 Millionen Hektaren wurde in dem südöstlich gelegenen Bundesstaat zerstört. Insgesamt brannten in Australien über Monate 12,5 Millionen Hektaren nieder, das ist mehr als ein Drittel der Fläche von Deutschland.

So sah Australien während der Brände aus:

33 Menschen starben, 3000 Häuser wurden zerstört und vermutlich mehr als eine Milliarde Tiere starben. Premierminister Scott Morrison sprach von einem «Schwarzen Sommer» für das Land. Besonders schlimm war die Situation im ­Januar und im Südosten. In den vergangenen Wochen half der Regen, die Lage zu entschärfen, löste aber auch Überschwemmungen aus.

Im Bundesstaat Victoria sind laut Feuerwehr alle grösseren Brände unter Kontrolle. Es besteht aber immer noch Feuergefahr. Im Westen des Kontinents hiess es: keine Brandaktivität mehr. Nun müssen überall die Aufräumarbeiten angepackt werden. Es gilt, Häuser und Höfe wieder aufzubauen, Strassen zu flicken und Brandgut wegzuräumen. (dpa)

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