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Romance Scam: So schützen Sie sich gegen Liebesbetrug im Internet

Mit diesen Hinweisen und Tipps finden Sie heraus, ob Sie oder eine nahestehende Person Opfer von Liebesbetrug geworden ist.

Katja Fischer De Santi Jetzt kommentieren
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Bild: Getty

Im Netz gibt es zahlreiche Hilfs- und Informationsangebote zum Romance Scam. Eine gute Adresse ist: www.cybercrimepolice.ch. Wer sich nicht sicher ist, ob sein Chat-Partner «echt» ist, sollte das Profil-Foto über die Rückwärts-Bilder-Suche im Internet checken. Oder es an www.Romancescambaiter.de schicken, diese überprüfen die Profile.

Typische Anzeichen, dafür dass eine Online-Beziehung nicht echt ist:

Der typische männliche Scammer ist gutaussehend, vermögend und in höherer Position als Arzt, Soldat oder Geschäftsmann. Er gibt ist fast immer an verwitwet zu sein und Kinder im Teenageralter zu haben. Meist muss er sehr viel reisen.

Rasche Liebesbekundungen: Meist werden Romance-Scammer sehr schnell emotional. Beteuern oft schon in den ersten Nachrichten, wie verliebt sie sind. Benutzen Kosenamen wie Honey, Süsse, Darling. Können sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen.

Schlechtes Deutsch oder Englisch. Da die Nachrichten meist mit GoogleTranslate übersetzt werden, Manche Sacmmer sprechen gut Französisch.

Ständige Ausreden: Treffen werden immer wieder in letzter Sekunde abgesagt, Videotelefonie ist nicht möglich. die Kamera des Handy öfters kaputt.

Ständige Verfügbarkeit: Ein Warnsignal kann auch sein, wenn der Geliebte praktisch immer Zeit hat und ständig für virtuelle Gespräche zur Verfügung steht.

Der Sacmmer versucht das Opfer zu isolieren. Er ist in geheime Missionen verwickelt, von denen niemand erfahren darf. Er hat Geheimnisse, die er nur seiner Geliebten anvertraut.

Nach etwa einem Monat kommen die ersten Geldforderungen, die Geschichte dazu ist abenteuerlich. Die Beträge werden immer höher, die emotionale Erpressung stärker. Nur die Geliebte kann ihn retten.

Was tun wenn Sie fürchten, Opfer von Romance Scan geworden zu sein:

Sofort jeglichen Kontakt abbrechen. Blockieren und melden Sie den Scammer auf den Sozialen Netzwerk. Änderen sie ihre Mail-Adresse, wenn möglich auch die Telefonnummer. Melden Sie sich bei ihrer Bank.

Ignorieren Sie alle Forderungen: kein Geld überweisen, keine Briefe/Pakete weiterleiten, keine Checks einlösen.

Sichern Sie Beweise: E-Mail-Kopien, Chatprotokolle, Screenshots von Profilen, mitgeschickte Fotos, Überweisungsbelege.

Sollten Sie bereits Geld überwiesen haben, wenden Sie sich an die Polizei, um Anzeige wegen Betrugs zu erstatten.

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