Getestet
Das S22 Ultra hat wieder einen Stift – was ist sonst noch neu bei Samsungs jüngstem Smartphone?

Die koreanische Marke experimentiert wieder mehr beim Design ihrer neuen Handys. Neben dem Stift fällt vor allem die grandiose Kamera auf.

Raffael Schuppisser
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Das Samsung S22 Ultra mit Stift.

Das Samsung S22 Ultra mit Stift.

Bild: zvg

Als ich vor zehn Jahren Samsungs Galaxy S3 testete, titelte ich: «Vom Galaxy verführt» und beschrieb, wie ich meinem iPhone untreu wurde. Ein Jahr später war ich live dabei, als in New York in einer bizarren Mischung aus Tech-Show und koreanischem Musical das S4 präsentiert wurde. Damals war ein neues Handy noch ein Ereignis.

Seit zwei Wochen trage ich ein Samsung S22 Ultra bei mir. Die hohe Zahl (auf das S10 folgte unmittelbar das S20) macht deutlich: Handys kommen und gehen. Grossen Emotionen wecken sie nicht mehr. Dennoch freue ich mich über das neueste Modell. Denn der Stift ist zurück.

Er war das Alleinstellungsmerkmal der Note-Reihe von Samsung, die der Konzern vor zwei Jahren einstellte. Nun ist er im S22 inte­griert. Ich habe den Stift immer gemocht. In der neusten Ausführung fühlt sich damit das Schreiben und Malen noch natürlicher an.

Allerdings gibt es den Stift nur in jenem Modell mit dem Zusatz «Ultra» und dem extragrossen 6,8-Zoll-Bildschirm. Schade eigentlich, denn mir ist es zu schwer (230 Gramm) und zu gross. Zu sehr habe ich mich an das klappbare und damit handliche Modell Galaxy Z Flip 3 gewöhnt.

Neben dem Stift punktet das Smartphone vor allem dank vier Kameralinsen auf der Rückseite. Die Aufnahmen im Ultraweitwinkel sowie mit einer zehnfachen optischen Vergrösserung ermöglichen. Da die Sensoren besonders viel Licht einfangen, sind Fotos bei Nacht eindrücklich. Da kann mein Flip 3 nicht mithalten. Tja, alles geht nicht. Ultragute Fotos bedeutet auch ultragrosses Gerät. Vielleicht wird das beim S33 anders.

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Montage: CH Media
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