Gesundheit
Modernes Kopf- und Neurozentrum eröffnet

Inbetriebnahme der neuen Gebäude Haus 60 und Erweiterungsbau Haus 4

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Das neue Kopf- und Neurozentrum

Das neue Kopf- und Neurozentrum

Gesundheit Aargau

Das Kantonsspital Aarau hat am 31. Mai 2016 das neue Kopf- und Neurozentrum eröffnet. Damit erreicht die Interdisziplinarität der Fächer, die sich mit Kopf-, Hirn- und Wirbelsäulenerkrankungen sowie -verletzungen beschäftigen, eine neue Qualität. Mit der Inbetriebnahme der neuen Gebäude Haus 60 und Erweiterungsbau Haus 4 sowie dem bevorstehenden Umbau von Haus 2A intensiviert sich die Zusammenarbeit der Neurologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, dem Hirntumorzentrum mit der Augenklinik, Klinik für HNO, Hals- und Gesichtschirurgie sowie der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

„Das neue Kopf- und Neurozentrum ist ein gewichtiger Pfeiler der spezialisierten und hochspezialisierten medizinischen Versorgung des Kantons Aargau sowie der angrenzenden Regionen“, erklärt Dr. med. Konrad Widmer, Verwaltungsratspräsident der Kantonsspital Aarau AG. Die räumliche Nähe zwischen den Kopf- und Neurodisziplinen schafft zusätzlich Synergien und intensiviert die bestehende Zusammenarbeit. „Die Patienten profitieren von kürzeren Wegen, Prozess- und Ressourcenverbesserungen, einer optimierten Behandlungsqualität und nicht zuletzt vom Komfort der neuen Räumlichkeiten inklusive moderner medizintechnischer Einrichtung“, führt CEO Dr. med Robert Rhiner aus. Mit einer Grussbotschaft von Frau Landammann Susanne Hochuli wurde das neue Kopf- und Neurozentrum im Beisein von rund 100 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Medien am Abend des 31. Mai 2016 offiziell eröffnet.

Das neue Gebäude Haus 60 wurde von der Frei Architekten AG gebaut und an das Kantonsspital Aarau vermietet. Es ist die neue Eingangspforte im Westen und lässt das KSA näher an die Stadt rücken. Ende März haben die Augenklinik und die Klinik für HNO, Hals- und Gesichtschirurgie auf rund 3300 m2 den Betrieb aufgenommen. Neben einem Operationssaal für ambulante Augenoperationen steht den Ophthalmologen u.a. ein grosser Eingriffsraum für Injektionsbehandlungen bei Makuladegeneration zur Verfügung. Die Klinik für HNO nutzt verschiedene Spezialräume wie Schwindellabor und Audiometrieplätze. „Gemäss Rückmeldungen von Ärzten sind die Behandlungen entspannter, weil nicht nur mehr Behandlungs- und Untersuchungszimmer zur Verfügung stehen, sondern sich die helle, angenehme Raumatmosphäre des Gebäudes positiv auf die Patienten auswirkt“, erklärt Sergio Baumann, Leiter Betrieb.

Den Erweiterungsbau von Haus 4 werden Ende Juni die Klinik für Neurologie, die Klinik für Neurochirurgie, die Abteilung Neuroradiologie, das Hirntumorzentrum sowie das Schweizerische Zentrum für Verhaltensneurologie beziehen. Ihnen stehen Untersuchungszimmer und Büroräumlichkeiten die zuvor auf fünf verschiedene Standorte verteilt waren, auf einer Fläche von rund 3100 m2 zur Verfügung. Im Fokus steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der optimalen Versorgung von Patienten mit Hirn- und Wirbelsäulenerkrankungen sowie -verletzungen. Das KSA gehört zu den führenden Spitälern auf dem Gebiet der Schlaganfallbehandlung (Stroke Center) und der Neuroonkologie (Hirntumorzentrum). Grosse Gefässverschlüsse werden, wenn möglich endovaskulär mit modernen Stent-Retrievern, Hirnaneurysmen und Gefässmissbildungen mit kombinierten endovaskulären und mikrochirurgischen Techniken behandelt (Hybrid-Operationssaal).

Die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie komplettiert das Kopf- und Neurozentrum. Ende Juni startet der Umbau der Räumlichkeiten der Klinik im bestehenden Haus 2A.

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