Forschung
Mehr Dreck im Winter? Walliser Wissenschaftler untersuchen Luftverschmutzung

In tiefen Lagen ist es kalt, weiter oben wärmer: Das ist eine Inversionswetterlage, wie sie im Winter vorkommt. Meist herrscht unten zudem Nebel, oben ist es schön. Walliser Forscher wollen nun herausfinden, wie sich eine solche Wetterlage auf die Luftverschmutzung auswirkt.

Keystone-SDA
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Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der EPFL Wallis hat sich für einige Tage in Sembrancher VS niedergelassen. Dort misst es die vertikale Struktur der Luftverschmutzung.

Denn wenn die Luft unten kälter ist als weiter oben, kommt es kaum zum Luftaustausch, wie Julia Schmale der EPFL Wallis im Interview mit Keystone-SDA sagt. «Und so kann es zu einer höheren Konzentration der Luftverschmutzung kommen.»

Mithilfe von Messgeräten an einem Heliumballon wollen die Forschenden herausfinden, wie sich die Luft trotz diesen Begebenheiten austauscht. Später sollen diese Messungen an anderen Orten in der Schweiz durchgeführt werden. (smo)