Probe aufs Exempel

Bei Facebook-Freunden zu Besuch, die man gar nicht kennt: «Hallo, ich bin Greg»

Greg Benson macht die Probe aufs Exempel und besucht Facebook-Freunde, die er in der realen Welt gar nicht kennt.

Greg Benson macht die Probe aufs Exempel und besucht Facebook-Freunde, die er in der realen Welt gar nicht kennt.

Wie reagieren unbekannte Facebook-Freunde, wenn man plötzlich vor deren Haustür steht? Ein Amerikaner machte die Probe aufs Exempel. Nicht überall war der virtuelle «Freund» in der Realität willkommen.

«Hey Brian, ich bin Greg Benson, dein Facebook-Freund!» Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht begrüsst Benson seinen virtuellen Freund an dessen Wohnungstür.

«Lasst uns zusammen rumhängen und Freunde sein!».

Bensons «Opfer» kann sich vor Lachen kaum halten. Die zwei Menschen haben sich noch nie zuvor gesehen, sind aber trotzdem Freunde bei Facebook.

Schnell sitzen Benson und Brian auf dem Sofa und wirken, als wären sie alte Bekannte.

Was, wenn man seine Facebook-Freunde im realen Leben nicht kennt? Man besucht sie!

Vor allem wegen Fragen wie diesen: «Hat es deinen Kindern Ann und Justin in Colorado gefallen?»

Was Benson alles über den Fremden weiss, ist beeindruckend. Schon bald spielen die beiden «Freunde» Lego zusammen und stellen fest, dass sie das beide nicht mögen.

Spätestens da ist klar: Diese Facebook-Freundschaft besteht den Realitäts-Check.

«Sorry, ich kann dich nicht reinlassen»

Bereits beim zweiten unangemeldeten Hausbesuch in der analogen Welt zeigt sich aber die harte Wirklichkeit hinter dem virtuellen Bund.

Benson wird nicht einmal in den Garten gelassen. Also versuchts der Amerikaner beim nächsten Mal mit einem Blumenstrauss, als er bei einem Fotomodell klingelt, mit dem er seit einiger Zeit digital verbandelt ist.

«Wir haben uns noch nie gesehen», stammelt die Besuchte. Dass Benson aber trotzdem weiss, dass die Schwester des Models bald ihr Community-Manager werden wird, macht die schöne Frau ironischerweise sprachlos.

Dass das Model in einem schlossartigen Anwesen haust, schreckt den dahergelaufenen Freund nicht ab, im Gegenteil:

Benson lässt es sich gut gehen, springt etwa vom Balkon des Hauses in den Swimming Pool oder lässt sich auf der Hollywood-Schaukel mit frischgepresstem Saft verwöhnen.

Grosse Augen macht die Dame eigentlich nur, als Benson fragt: «Hier schlafe ich also für die Nacht?» Ob er darf, sehen Sie im Video. (nch)

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