Live-Konzerte
Das KIFF in Aarau öffnet nächste Woche – und was Bundesrat Alain Berset damit zu tun hat

Die Ostschweizer Band Dachs spielt an der Wiedereröffnung in der Aarauer Kulturfabrik und das Blues Festival Baden (22. - 29. Mai) plant für Konzerte im Freien.

Stefan Künzli
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Alain Berset im Musikvideo «Charmeloen» von Dachs. Die Band spielt am 23. April im KIFF, aber ohne Bundesräte.

Alain Berset im Musikvideo «Charmeloen» von Dachs. Die Band spielt am 23. April im KIFF, aber ohne Bundesräte.

Dachs-Music / dachs-music

Gute Neuigkeiten für die Freunde von Live-Konzerten. Am nächsten Freitag feiert das KIFF in Aarau seine Wiedereröffnung nach Monaten des kulturellen Lockdowns. Auf der Bühne am Freitag 23. April steht die Ostschweizer Band Dachs, die vor einigen Wochen in ihrem Deep-Fake-Video «Charmeleon» die falschen Bundesräte Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga, Alain Berset und Karin Keller Suter alias «Sexy KK» tanzen liess. Es ist das erste Konzert seit dem letzten Oktober.

«Wir freuen uns, dass durch die Lockerungen der Corona-Massnahmen das Durchführen von kulturellen Veranstaltungen in reduziertem Rahmen wieder ermöglicht wird», sagt Nadia Zanchi von der Geschäftsleitung. Das Konzert wie alle weiteren finden unter Berücksichtigung der bestehenden Vorgaben und Schutzmassnahmen statt. Weitere Konzerte in den folgenden Wochen sind in Planung.

Von den Lockerungen freudig überrascht ist auch das Bluesfestival Baden, das vom 22. bis 29. Mai stattfinden wird. «Wir wissen, dass die Lage fragil ist und sich auch noch ändern kann, sie passen aber bestens zu unserer Planung», sagt Susanne Slavicek. Nebst den Konzerten im Kurtheater und im Royal sind zusätzliche Konzerte im Freien schon seit Anfang der Planungsphase eine gangbare und sichere Option. «Wenn möglich öffnen wir nun unsere Streaming-Konzerte für das (wenige) Publikum und veröffentlichen das Line-Up der Konzerte im Freien», sagt Slavicek weiter.

Das Royal muss noch etwas warten

Im Royal wartet man mit Live-Konzerten dagegen noch etwas zu. Bis im Juni läuft im Badener Kulturlokal ein Projekt mit vierzehn Künstler aus verschiedenen Sparten, die das Royal jeweils für eine Woche gebucht haben und kulturell nutzen. «Es findet also Kultur statt, jedoch anders als gewohnt und nicht im regulären, geöffneten Betrieb», heisst es vom Royal Kollektiv.