Fröhliches Gruseln für Gross und Klein

Kaum werden die Tage kürzer, treiben im Kino Geister, Hexen und Kürbisse ihr Unwesen. So auch im Kinderfilm «Das Haus der geheimnisvollen ­Uhren».

Cordula Dieckmann (DPA)
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Kate Blanchett und Jack Black brillieren in den erwachsenen Hauptrollen. (Bild: upimedia)

Kate Blanchett und Jack Black brillieren in den erwachsenen Hauptrollen. (Bild: upimedia)

Der spielt in einer alten Villa. Irgendwo in dem alten Gemäuer hat ein böser Zauberer eine Uhr versteckt, deren Ticken unheilvoll durchs Haus tönt. Der zehnjährige Lewis, sein Onkel Jonathan und die eigenartige Nachbarin Mrs. Zimmermann wollen das dunkle Geheimnis lüften und werden in ein unheimliches, gefährliches Abenteuer verwickelt.

Verwoben ist die Suche nach dem bösen Zauber mit der persönlichen Geschichte von Lewis. Als seine Eltern sterben, zieht er zu seinem Onkel Jonathan in die Spuk-Villa. Lewis ist seltsam. Ein Kind, das ständig liest und ganze Wörterbücher auswendig weiss. In der neuen Schule tut er sich deshalb schwer. Doch um den beliebten Tarby zum Freund zu machen, ist er bereit, den verbotenen Zauberschrank zu öffnen und ein gefährliches Buch mit magischen Sprüchen zu klauen. Ahnungslos entfesseln die beiden Jungen so eine teuflische Macht.

Ebenfalls stark als Lewis: Owen Vaccaro. (Bild upimedia)

Ebenfalls stark als Lewis: Owen Vaccaro. (Bild upimedia)

Gruselmeister mit hohen Ansprüchen

Der Film erzeugt viel Spannung, Grusel und Witz. Indes sind tickende Uhren, lebendige Puppen, bedrohlich lachende Clowns als Zutaten eines Horrorfilms wenig überraschend. Jüngeren Zuschauern verlangt der Streifen ausserdem einiges ab, etwa wenn der böse Zauberer seiner Gruft entsteigt oder wenn die Killerkürbisse zum Leben erwachen und angreifen. Dass der Grusel immer wieder aufgelockert wird, dafür sorgen vor allem die Hollywoodstars Jack Black und Cate Blanchett. Black ist der verschrobene Onkel Jonathan, der seltsame Ideen hat und dabei schlagfertig und witzig ist. Am liebsten neckt er Mrs. Zimmermann, gespielt von Blanchett.

Mit Lewis entdecken die Zuschauer die Zauberwelt, die mitunter an «Harry Potter» erinnert. Denn jeder kann ein Zauberer werden, so Onkel Jonathan.

Der Film läuft in den Kinos Maxx (Emmen­brücke), Engelberg, Cinema 8 (Schöftland), Cinepol (Sins), Afm Cinema (Stans).

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