Film/TV

«Star Wars»-Finale: Wenn das Kino vor Blitzlichteffekten warnen muss

Rey (gespielt von Daisy Ridley) zückt abermals das Lichtschwert.

Rey (gespielt von Daisy Ridley) zückt abermals das Lichtschwert.

Mit «Star Wars: The Rise of Skywalker» geht die letzte der dritten «Krieg der Sterne»-Trilogie zu Ende. Der Film über den Kampf des hellen gegen die dunkle Seite der Macht läuft ab heute in den Kinos. Wir haben ihn gesehen.

Ein Jahrzehnt geht zu Ende und mit ihm die letzte der drei «Star Wars»-Trilogien. Ab heute läuft «Star Wars: The Rise of Skywalker» in den Kinos, Episode 9 des seit 1977 tobenden «Kriegs der Sterne». J.J.Abrams führte zum zweiten Mal Regie und beendet das von ihm begonnene Sequel (mit Folge 7 «Star Wars: The Force Awakens») der erfolgreichen Fantasy-­Saga zwischen der (guten) hellen und der (bösen) dunklen Seite der Macht in einer fernen Galaxie.

Das nun zu sehende Finale, so viel sei verraten, ist gespickt mit Verweisen auf die älteren «Star Wars»-Filme, Ironie und epischen Schlachten. Die Jedi-­Kämpferin Rey (gespielt von Daisy Ridley) und ihre Mitstreiter für das Gute versuchen darin wiederholt, die dunkle Seite der Macht zu besiegen.

Die Rückkehr des Imperators

Auf spezielle Art und Weise schafft der Film Bezug zum überraschenden Tod von Carrie Fisher (der Filmfigur Prinzessin Leia) im Jahr 2016.

Die Crew um J.J. Abrams weckte die am Set fehlende Fisher mittels alter, noch nie gesehener Aufnahmen zum Leben.

Der auf allen Kanälen und zu Recht gehypte Adam Driver spielt zum zweiten Mal die Rolle des von der dunklen Seite der Macht angezogenen Kylo Ren und verleiht seiner Figur eine wohltuende Tiefe in der rasend schnellen Bilderflut. Und der während Jahrzehnten versteckte Imperator Palpatine hat in «The Rise of Skywalker» sein Comeback.

Wohlbekannte fremde Welt

Die Schlachten sind erbittert, die Bilder wild und der Griff in die digitale Trickkiste zwingt die Kinos nun sogar zu einer expliziten Warnung. Die Sequenzen mit Blitzlichteffekten könnten sich auf Menschen auswirken, die «empfänglich für lichtempfindliche Epilepsie sind», steht nun etwas verklausuliert an den Türen der Kinosäle. Wir können insofern beruhigen, als dass das heftigste Blitzlichtgewitter erst gegen Ende des knapp zweieinhalbstündigen Films tobt. Wer befürchtet, es nicht zu überstehen, hat dann jedenfalls einen guten Teil des Films gesehen und verstanden, worin die Handlung mündet. Das Ende kommt denn auch nicht wirklich überraschend, doch die überraschenden Effekte in den «Star Wars»-Trilogien liegen sowieso eher in ihrer Machart denn in der Handlung.

Und so ist «The Rise of Skywalker» wie Nachhausekommen in die fremde Galaxie, die uns so bekannt ist mit ihren liebenswürdigen Figuren zwischen Mensch und an Fabelwesen oder Roboter angelehnten Gestalten.

© CH Media

Meistgesehen

Artboard 1