Filmtage
SRG fördert neu multimediale Filme und vergibt Festivalprämien

Die SRG hat am Freitag im Rahmen der Solothurner Filmtage Änderungen ihrer Förderpraxis vorgestellt: Neu werden multimediale Projekte unterstützt und ausserdem Festivalprämien vergeben für Filme, die von der SRG koproduziert wurden.

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Logo der SRG am Fernsehhaus in Leutschenbach (Archiv)

Logo der SRG am Fernsehhaus in Leutschenbach (Archiv)

Keystone

Die SRG stellt für den "Pacte de l'audiovisuel" jährlich 22,3 Millionen Franken zur Verfügung. Neu werden davon 300'000 Franken für multimediale Projekte aufgewendet, die in die Plattformen des Unternehmens integrierbar sind, die Interaktivität mit dem Zuschauer fördern und neue Einblicke in Filmprojekte fördern.

Weitere 500'000 Franken kommen SRG-Koproduktionen zugute, die auf nationalen und internationalen Festivals besonders erfolgreich waren. Da dadurch nicht der kommerzielle, sondern der künstlerische Erfolg ermittelt wird, heisst die Prämie "Succès artistique".

Prämien erhalten heuer je vier Spiel- und Dokumentarfilme sowie je fünf Kurz- und Animationsfilme. Die höchsten Prämien erhalten die Spielfilme "L'enfant d'en haut" von Ursula Meier mit 105'000 Franken, "Abrir puertas y ventanas" von Milagros Mumenthaler und "Giochi d'estate" von Rolando Colla mit je 70'000 Franken sowie der Dokfilm "Hiver nomade" von Manuel von Stürler mit 45'000 Franken.

Die Prämiengelder müssen in Produktionen innerhalb des "Pacte de l'audiovisuel" investiert werden.

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