Sieger beim Schweizer Filmpreis geht nun doch noch online

Das Familiendrama «Le milieu de l’horizon» von Delphine Lehericey kommt ins Netz. Die Kinos verdienen mit. Wie das geht?

Daniel Fuchs
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Gus (Luc Bruchez) muss im Dürresommer 1976 schnell erwachsen werden, als seine Familie auseinanderzubrechen droht.

Gus (Luc Bruchez) muss im Dürresommer 1976 schnell erwachsen werden, als seine Familie auseinanderzubrechen droht.

Bild: Box Productions

Endlich gibt es den Gewinnerfilm des Schweizer Filmpreises, «Le milieu de l’horizon», zum Streamen. Ab morgen Donnerstag kann sich das Publikum das Drama der Westschweizer Regisseurin Delphine Lehericey ins Wohnzimmer holen.

Filmverleiher und Kinos gehen damit einen neuen Weg der Kundenbindung: Via Website eines von 20 Deutschschweizer Kinos gelangen die Zuschauer auf den Streaminglink. Den Film gibt es für zehn Franken, wobei der Verleiher Outside the Box die Hälfte des Erlöses den Kinos verspricht.

Film würde nun laufen im Kino

«Le milieu de l’horizon» handelt von einer französischen Bauernfamilie, die sich während des Dürresommers 1976 vor dem wirtschaftlichen und emotionalen Kollaps sieht.

Erst 1500 Kinoeintritte verzeichnete der Film in den Deutschschweizer Kinos, in welchen er seit Februar lief. Und diese mussten ihre Säle zur Bekämpfung der Coronapandemie noch vor Bekanntwerden des Schweizer Filmpreises schliessen. (dfu)

«Le milieu de l’horizon» (CH/B 2019, 92 Min); R: D. Lehericey. Ab Do. zum Streamen via Websites div. Kinos, z.B. KinoK St.Gallen, Bourbaki Luzern, Atelier Basel oder Odeon Brugg.

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