Krimi
«Film ab!» für zwei neue Zürcher «Tatort»-Folgen

Unter der Regie von Christine Repond entstehen derzeit in Zürich zwei neue «Tatort»-Folgen von SRF. Diesmal führt ein bizarrer Mord das Kommissarinnenduo in die Zürcher Kunstszene.

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Christine Repond (l.) führt Regie während Carol Schuler (m.) und Anna Pieri Zuercher (r.) das Ermittlerinnenduo Tessa Ott und Isabelle Grandjean mimen.

Christine Repond (l.) führt Regie während Carol Schuler (m.) und Anna Pieri Zuercher (r.) das Ermittlerinnenduo Tessa Ott und Isabelle Grandjean mimen.

SRF

(dpo) Die Dreharbeiten zu den Zürcher «Tatort»-Folgen Nummer drei und vier haben vergangene Woche begonnen. Gedreht wird in und um der Limmatstadt, unter anderem im Niederdorf, beim Prime Tower, beim Hafen Wollishofen und der Universität Zürich. Die dritte Folge soll Ende 2021 ausgestrahlt werden, wie das Schweizer Fernsehen SRF am Dienstag mitteilt.

Carol Schuler und Anna Pieri Zuercher schlüpfen wieder in die Rollen der Kommissarinnen Tessa Ott und Isabelle Grandjean. Der dritte Fall führt das Ermittlerinnenduo dabei in die Kunstszene, wo sie einem bizarren Mord auf den Grund gehen. Im vierten Fall untersuchen Ott und Grandjean den Tod einer Anwältin, die ein Pharmaunternehmen beraten hatte. Die Ausstrahlung des vierten Falls soll laut Mitteilung in der ersten Jahreshälfte 2022 erfolgen.

Bekannte Schweizer Namen

Neben Carol Schuler und Anna Pieri Zuercher sind vor der Kamera wieder Rachel Braunschweig, Peter Jecklin, Aaron Arens und Igor Kovac zu sehen. Zudem konnten weitere bekannte Schweizer Schauspieler gewonnen werden wie Fabian Krüger («Der Sandmann»), Sabine Timoteo («Cronofobia»), Robert Hunger-Bühler («Vakuum»), Sarah Hostettler («Die fruchtbaren Jahre sind vorbei»), Therese Affolter («Die kleine Hexe») sowie Laura de Weck.

In beiden Fällen führt die Bernerin Christine Repond Regie. Ihre Spielfilme «Silberwald» (2011) und «Vakuum» (2017) wurden an zahlreichen Filmfestivals gezeigt und auch mehrfach ausgezeichnet. Für die Produktion der Folgen hat SRF die Produktionsfirma Contrast Film beauftragt. Stolz ist SRF auf die Geschlechterverteilung: «Vor der Kamera stehen gleich viele Frauen wie Männer – nämlich je 17», heisst es in der Mitteilung.

Laut dieser würden am Set tägliche Tests auf das Coronavirus unternommen und die Richtlinien des Bundesamts für Gesundheit eingehalten.