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Zermalmen, zerquetschen, zerstören

In Dietikon wurden Bubenträume wahr: Eine Stunt-Show mit Motocross-Artistik und die «Monster-Trucks» sorgten für leuchtende Augen und Staunen.

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Sidonia Küpfer

«Bad Boy» war es, der auf dem Parkplatz beim Coop Silbern in Dietikon den heranströmenden Zuschauerinnen und Zuschauern einen ersten Eindruck vermittelte, was für Gefährte man in der «Fun & Action Stuntshow» aus Deutschland zu sehen bekommen würde: Monstertrucks.

Um elf Uhr morgens waren die Tribünen gut besetzt. Unter den Zuschauern waren auffallend viele Väter, die mit ihren Kindern zur Stunt-Show gingen. Mit einem Autocorso wurden die Fahrer vorgestellt. Publikumsliebling war schnell der elfjährige Sohn des Chefs, Jeffrey, der punkto Attitüde und Showtalent den drei erwachsenen Stuntmen in nichts nachstand. Den Auftakt machte der Meister persönlich, Mario Cortez. Er wendete seinen Wagen auf engstem Raum und in voller Fahrt dass die Räder nur so qualmten. Wer denkt, die Stuntshow könnte eine eine frauenfreie Zone sein, sah sich eines Besseren belehrt.

Vier Frauen aus dem Publikum wurden von Cortez zur Fahrt auf zwei Rädern eingeladen und tüchtig durchgeschüttelt. Einen ersten Höhepunkt bildeten die Sprünge der Motocross-Artisten. Unter ihnen auch ein Schweizer: Cedric Hiltebrand aus Dübendorf. Er ist als Gastfahrer bei den Schweizer Shows mit dabei: «Ich kann mir so etwas Geld dazu verdienen», sagt er nach der Show. Mit Sprüngen über ein brennendes Hindernis sorgten die Motorradfahrer für Staunen.

«Monstertrucks fahren!»

Nachdem man in der Pause die parkierten Monstertrucks unter die Lupe nehmen konnte, wurden danach die Sprünge der Motocrossfahrer höher und wagemutiger. Aber das Publikum wusste genau, was es sehen wollte und forderte: «Monstertrucks fahren!», tönte es. Dann war es so weit: «Jetzt ist zermalmen, zerquetschen, zerstören angesagt», prophezeite Cortez. Der 520 PS starke Monstertruck «Destroyer» machte sich an der Rampe aus drei Autos zu schaffen. Tosend fuhr er auf die Autos zu und fuhr scheinbar locker über sie hinweg. Das Publikum applaudierte. Nur der Defekt des zweiten Trucks «Blizzard» enttäuschte einige erwartungsvolle Fans. Die Mehrzahl kehrte mit einem zufriedenen Gesicht heim.

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