Daniel Schwartz und Andreas Seibert setzten mit Engagement und hohem handwerklichen Qualitätsanspruch die Geschichte des Schweizer Fotojournalismus fort, teilte die die Hans-Erni-Stiftung am Dienstag mit.

Schwartz ist 1955 geboren worden. Er war Mitarbeiter für die Kulturzeitschrift "du", hielt sich in verschiedenen Krisengebieten auf und dokumentierte den alpinen Gletscherschwund. Den Preis erhält er für sein Werk "Delta. The Perils, Profits and Politics of Water in South and Southeast Asia", das das Leben in Bangladesh, Burma, Kambodscha und Vietnam schildert.

Andreas Seibert hat Jahrgang 1970 und lebte von 1997 bis 2013 in Tokio. Von dort unternahm er ausgedehnte Reisen. Er dokumentierte das Leben japanischer Hausiererinnen und chinesischer Wanderarbeiter. "The Colors of Growth - China's Huai River" thematisiert die Folgen der rasanten Industrialisierung Chinas.

Arbeiten der Preisträger sind bis Ende März 2014 im Hans Erni Museum in Luzern ausgestellt. Die Hans Erni-Stiftung vergibt den Preis zum zweiten Mal.