Lynch ist der Gottvater des Grauen, in Olten zeigt das Haus der Fotografie seine Bilder

Den Oscar-Gewinner und Kultregisseur David Lynch kennt man von irritierenden, geheimnisvollen Depro-Filme wie «Blue Velvet» oder «Twin Peaks». Jetzt sind seine Fotos erstmals in der Schweiz zu sehen.

Daniele Muscionico
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Das ehemalige Naturmuseum in Olten wurde sanft renoviert und hat seinen Betrieb als «Haus der Fotografie» (IPFO) aufgenommen.
Als Eröffnungsausstellung zeigt das IPFO-Haus als erste Institution in der Schweiz Fotos des US-Kultregisseurs und Oscargewinners David Lynch. Von links: Christoph Zehnder (Co-Direktor), Paul Merki (Technik und Ausbildung ) und der Oltner Starfotograf in New York, Marco Grob (künstlerischer Direktor).
Blick in die Lynch-Ausstellung mit (von links) Remo Buess, Isabelle Bitterli und Co-Direktor Christoph Zehnder.
Sanft renoviert, als Zwischennutzung von privaten Sponsoren und dem Kanton Aargau unterstütz: Das Haus der Fotografie in Olten bietet auf drei Etagen stimmungsvolle Ausstellungsräume. Die Bilder des Gottvater des Grauens, David Lynch, fügen sich ideal in die schmalen Gänge.
David Lynch's Serie «Factories», eine dunkelschwarze Hommage an verlassene Industriegelände, entstanden während Recherchearbeiten zu seinen Filmen in Europa und Amerika.
Eros und der Tod. Blick in die Ausstellung «Infinite Deep» mit «Color Nude» (Mitte) von David Lynch im Haus der Fotografie in Olten.