Flugzeugabsturz
Verschwundener MH370-Flieger: Jetzt wird auch die private Suche eingestellt

Mehr als vier Jahre nach dem rätselhaften Verschwinden des Flugs MH370 soll in der kommenden Woche die einzige derzeit noch laufende Such-Expedition eingestellt werden. Dies kündigte Malaysias neue Regierung am Mittwoch in der Hauptstadt Kuala Lumpur an.

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MH370
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Diese Grafik von 2015 zeigt, wann der letzte Kontakt zum verschwundenen Flieger abbrach.
2015 war die Hoffnung gross, mit diesem Wrackstück endlich Licht ins Dunkel des verschollenen Fluges MH370 zu bringen.
Vor La Réunion sollen französische Flugzeuge und Schiffe 2015 nach möglichen weiteren Wrackteilen des verschollenen Fluges MH370 suchen.
Mit diesem U-Boot der US-Navy suchten die Bergungskräfte im April 2014 nach der verschwundenen Maschine MH370. Ein Unterwassergerät der heutigen Suchmannschaft liegt nach einem Unfall am Meeresboden. (Archivbild)
Eine australische Militärmaschine fliegt 2016 über das mutmassliche Absturzgebiet von MH370. Die Suche nach Trümmern im Wasser blieb ohne Erfolg. (Archivbild)
Ein thailändischer Luftwaffen-Offizier untersucht 2015 das angespülte Wrackteil - es stammt allerdings nicht vom verschollenen Flug MH370.
Ein Teenager findet 2016 das Teil während seiner Ferien in Mosambik. Jetzt wurde es den australischen Untersuchungsbehörden übergeben. Sie wollen herausfinden, ob das Wrackteil zur Boeing 777 der Malaysian Airline gehört, die am 8. März 2014 verschwand.
Das 2016 in Mosambik angespülte Wrackteil.
Eines der Teile, die ein Teenager in Mosambik gefunden hat: Laut Analysen dürfte es tatsächlich vom verschollenen Flug MH370 stammen. (Archivbild)
Erinnerungstafel an den verschollenen Flug MH370 in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. (Archiv)
Eine der zahlreichen Botschaften auf der Plakatwand in Kuala Lumpur zwei Jahre nach dem Verschwinden der Malaysian-Airlines-Maschine des Fluges MH370.

MH370

KEYSTONE/AP POOL/ROB GRIFFITH

Aktuell bemüht sich noch ein privates US-Unternehmen, mit Tauchrobotern das Wrack der Maschine zu finden. Die staatlich finanzierte Suche wurde bereits Anfang 2017 gestoppt.

Bislang fehlt von dem Rumpf der Malaysia-Airlines-Maschine jede Spur. Auch die neue Suche hatte nach bisherigen Erkenntnissen keinen Erfolg. Vermutet wird, dass die Boeing 777 in mehreren Kilometern Tiefe irgendwo auf dem Grund des südlichen Indischen Ozeans liegt. Das Flugzeug mit 239 Menschen an Bord war im März 2014 auf dem Weg von Malaysia nach China plötzlich von den Radarschirmen verschwunden.

Seit kurzem gibt es einen neuen Expertenstreit, ob die Maschine führerlos abstürzte oder ob sie der Pilot in selbstmörderischer Absicht auf dem Wasser aufsetzte und dann untergehen liess. Bislang wurden nur einige wenige Wrackteile entdeckt. Von den 239 Insassen fehlt ebenfalls jede Spur. Wenn die Suche beendet ist, will Malaysias Regierung einen Untersuchungsbericht veröffentlichen. Einen genauen Termin dafür gibt es noch nicht.

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