Syrien
Russische Raketen töten einen der wichtigsten radikalen Rebellenführer

Einer der wichtigsten Anführer radikal-islamischer Rebellen in Syrien ist laut Aktivisten getötet worden. Sahran Allusch, Chef der Miliz Dschaisch al-Islam, kam bei einem russischen Luftangriff in der Nähe von Damaskus ums Leben.

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Zahran Alloush

Zahran Alloush

twitter/Rori Donaghy

Auch die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte seinen Tod. Demnach bombardierten Flugzeuge östlich von Damaskus ein Führungstreffen der bewaffneten Gruppe. Dabei habe es mehrere Tote gegeben, erklärten die Menschenrechtsbeobachter.

Die Miliz Dschaisch al-Islam ("Armee des Islam") gehört zu den mächtigsten Rebellengruppen im syrischen Bürgerkrieg. Sie ist vor allem in den Gebieten östlich von Damaskus stark.

Die Gruppe nahm im Dezember auch an der Einigungskonferenz der syrischen Opposition in Riad teil, die Verhandlungen mit dem Regime vorbereitete.

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