Polcevera-Viadukt
Brückeneinsturz in Genua: Neues Überwachungsvideo zeigt das Ausmass der Katastrophe

Wegen verdächtiger Geräusche wird die Morandi–Brücke in Genua zur «No-go-Area». Ausserdem ist ein neues Überwachungsvideo aufgetaucht, welches die Wucht des Brückenzusammensturzes nochmals veranschaulicht.

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Aus Sicherheitsgründen haben Feuerwehrleute in Genua ihre Arbeit unter einem der beiden Brückenreste vorläufig eingestellt. Der Rumpf, der über evakuierten Wohnhäusern verläuft, mache Geräusche, die sich von denen in den vergangenen Tagen unterschieden, sagte Feuerwehrsprecher Luca Cari.

Die Bewohner der Häuser dürften deshalb von nun an keine persönlichen Gegenstände mehr aus ihren Wohnungen holen, erklärte der Sprecher am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur DPA.

Ausserdem ist ein neues Überwachungsvideo aufgetaucht, welches die Wucht des Brückenzusammensturzes nochmals veranschaulicht (oben).

Die Morandi-Brücke in Genua Während eines schweren Unwetters am 14. August ist die 40 Meter hohe Brücke, auch Polcevera-Viadukt genannt, auf einem etwa 200 Meter langen Stück eingestürzt.
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Etwa 35 Autos und drei Lastwagen stürzten etwa 45 Meter in die Tiefe und wurden teils unter Betontrümmern begraben.
Ein Lastwagen kam kurz vor dem Abgrund zu stehen. Der Chauffeur erlitt einen Schock.
Die Brücke aus der Vogelperspektive: Zum Zeitpunkt der Tragödie waren laut Betreibergesellschaft Bauarbeiten im Gange.
Unter den Opfern sind mindestens drei Minderjährige im Alter von 8, 12 und 13 Jahren.
Bergungsarbeiten.
Ein eindrückliches Bild aus der Vogelperspektive: Ein grosser Teil der Brücke fehlt.
Dieser Lastwagen konnte gerade noch rechtzeitig bremsen.
Retter in den Trümmern: Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua suchen Feuerwehrleute nach Überlebenden.
Die Brücke stürzte auf rund 200 Meten ein.
Autos stecken in den Trümmern.
Weitere Bilder vom Unglücksort.
Autobahnbrücke in Genua eingestürzt
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Diese Brücke ist eingestürzt.
Diese Brücke ist eingestürzt.
Dieser Lastwagen steht am Abgrund.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.
Die eingestürzte Morandi-Brücke.

Die Morandi-Brücke in Genua Während eines schweren Unwetters am 14. August ist die 40 Meter hohe Brücke, auch Polcevera-Viadukt genannt, auf einem etwa 200 Meter langen Stück eingestürzt.

Keystone

Am Montag sollten die ersten betroffenen Familien neue Bleiben bekommen, kündigte der Regionalpräsident von Ligurien, Giovanni Toti, auf Twitter an. Bis zum 20. September sollten weitere 40 Wohnungen zur Verfügung stehen, bis Ende des Monats weitere 100. "Innerhalb von maximal acht Wochen gibt es ein Zuhause für alle", versprach er. Mehr als 500 Genuesen hatten ihre Wohnungen verlassen müssen.

Während eines starken Unwetters war am vergangenen Dienstag der als Morandi-Brücke bekannte Polcevera-Viadukt eingestürzt, 43 Menschen starben. Die Brücke gehörte zur Autobahn 10, die eine wichtige Verbindungsstrasse in anliegende italienische Regionen und nach Südfrankreich ist. Die genaue Ursache für den Einsturz ist noch unklar. Experten vermuten aber, dass die Katastrophe durch den Riss eines Tragseils verursacht worden sein könnte.

Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes:

Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua: In der Messehalle stehen 18 Särge, darunter ein kleiner weisser für das jüngste Opfer.
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Die italienischen Staatsmänner Giuseppo Conte, Roberto Fico, Luigi di Maio und Matteo Salvini nahmen am Gedenkanlass teil.
Die Spieler der Seria-A-Fussballclubs Genoa und Sampdoria nahmen an der Trauerfeier teil.
Unter ihnen waren die italienischen Nationalspieler Domenico Criscito (links) und Fabio Quagiliarella.
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua: In der Messehalle stehen 18 Särge, darunter ein kleiner weisser für das jüngste Opfer.
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua mit Kardial Angelo Bagnasco.
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua
Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua

Trauerfeier für die Opfer des Brückeneinsturzes in Genua: In der Messehalle stehen 18 Särge, darunter ein kleiner weisser für das jüngste Opfer.

KEYSTONE/EPA ANSA/LUCA ZENNARO

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