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Zwei Punkte beim Aufsteiger: Der TV Solothurn gewinnt das Auswärtsspiel gegen den CS Chênois mit 32:30

Dank einer Steigerung im Angriff holte sich der TVS am Ende zwei wichtige Punkte (im Bild Ben Helmy).

Es war eine enge Kiste, doch am Ende behält der TV Solothurn in Genf beim CS Chênois mit 32:30 die Oberhand. Wie schon im ersten Spiel steigerten sich die Solothurner nach fehlerhaftem Beginn markant.

Schon vor der Saison wusste der neue Trainer des TV Solothurn, dass es in dieser Spielzeit keine leichten Partien geben würde. «Die Liga ist im Vergleich zum letzten Jahr ausgeglichener. Die beiden Aufsteiger Kreuzlingen und Chênois sind stärker als die beiden Absteiger», sagte Jürg Lüthi damals. Er sollte recht behalten, wie das schwierige Auswärtsspiel des TV Solothurn in der Westschweiz nun zeigte.

Der Aufsteiger präsentierte sich von Beginn weg aggressiv in der Deckung und überlegt im Abschluss. Vor allem die beiden äusseren Rückraumspieler stellten die Solothurner Defensive Mal um Mal vor Probleme. Und im Angriff unterliefen den Aarestädtern gleich haufenweise Fehler. Dennoch liess sich der TVS in der ersten Halbzeit nie entscheidend distanzieren und zur Pause resultierte ein überschaubares Defizit von zwei Toren (15:17).

Der TVS behält kühlen Kopf

Schritt für Schritt war dann die Devise für die zweiten 30 Minuten. Trainer Lüthi flösste seinem Team ein, dass das Spiel nicht in fünf Minuten gedreht werden muss. Seine Mannen nahmen sich die Worte zu Herzen. Mit solider Defensivarbeit und nur zwei Gegentreffern in neun Minuten nach Wiederanpfiff gingen die Gäste aus Solothurn nun ihrerseits in Führung.

Die Solothurner Abwehr war nicht immer sattelfest.

Die Solothurner Abwehr war nicht immer sattelfest.

Doch auch die Romands liessen sich nach dieser Wende nicht distanzieren. Im Angriff weiterhin agil vermochten sie ihren Gegenspielern gleich mehrere Male Zweiminuten-Strafen anzuhängen. Auszunutzen vermochten sie diese indes zu wenig. Der TV Solothurn blieb ruhig, auch gegen Ende, als Chênois gleich mehrmals hintereinander auf einen Treffer aufschloss.

Postwendend und in abgeklärter Manier erzielten die Solothurner auf der anderen Seite ihrerseits jeweils einen Treffer. Dieses Spiel zog sich bis rund 30 Sekunden vor Schluss hin, als der Solothurner Defensive die entscheidende Abwehr gelang und damit der 32:30-Sieg feststand.

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