Vergangenen Samstag kam es für die erste Damenmannschaft des HV Olten zu einem Derby gegen den TV Zofingen. Da die Oltnerinnen seit Jahresbeginn bereits sechs wichtige Punkte in drei schlechten Spielen liegen liessen, galt es nun endlich die ersten Punkte zu sammeln.
Mit einem guten Start und einer schnellen 4:1 Führung konnte das Team von Bichsel/Romeo Sicherheit gewinnen. Dank einer starken und kompakten Abwehrleistung konnte man die Thutstädterinnen unter Druck setzten und zu schlechten Torchancen zwingen. Auch Barbara Gaberthüel, die Routinier des TV Zofingen, hatten die Grünweissen mehrheitlich im Griff, was den Zofingerinnen teils sichtlich Mühe bereitete ins Spiel zu finden. Doch im Angriff seitens HV Olten schlichen sich kurz nach Beginn einige technische Fehler ein. Weshalb es dem TV Zofingen kurzfristig gelang den Ausgleichstreffer zu erzielen. Dies wiederum schien die Grünweissen wach zu rütteln. Denn von diesem Zeitpunkt an bis zur Pausensirene gab es für den HV Olten noch 7 weitere Tore zu verbuchen, während der TV Zofingen die Defense des HVO lediglich noch einmal bezwingen konnte. So zogen sich die beiden Teams mit einem Zwischenstand von 13:7 in die Garderoben zurück.
Nach dem Pausentee gelang es den Dreitannenstädterinnen an der Leistung der ersten Halbzeit anzuknüpfen und die Führung zwischenzeitlich auf 11 Tore auszubauen. Die Zofingerinnen stellten ihre Deckung auf ein offensives 4:2 um, was den Oltnerinnen offensichtlich etwas mehr Mühe bereitete. Durch unnötige Ballverluste erzielten die schnellen Flügelspielerinnen des TV Zofingen ein paar zu einfache Tore, wodurch die Tordifferenz bis Spielende auf 7 Tore schrumpfte.
Trotz einer geschwächten Leistung in der zweiten Halbzeit holen die Oltnerinnen somit die ersten Punkte im Kampf um den Ligaerhalt. Nun muss das Selbstvertrauen, der Wille und der Teamgeist aus diesem Spiel mitgenommen werden, um auch die nächsten Spiele punktereich über die Bühne zu bringen. Bereits in der Vorrunde bekamen die Grünweissen zu spüren, wie wichtig am Ende jedes einzelne Tor sein kann. Auf geht’s Frauen...

Michelle Chevalier