KTV Laupersdorf

Vereinsreise der Aktiv- und Männerriege KTV Laupersdorf

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Von gut 18- bis über 80-jährig haben sich kürzlich 25 Männer pünktlich um 6.45 Uhr auf dem Schulhausplatz in Laupersdorf versammelt. Die zweitägige Vereinsreise der Aktiv- und Männerriege stand auf dem Programm. Markus Gerber wurde mit seinem Car als Chauffeur engagiert. In gut zwei Stunden brachte er uns sicher zu unserem ersten Ziel, dem Restaurant Pied du Hohneck in den französischen Vogesen, welches auch unsere Übernachtungsgaststätte war. Dort hiess es Gepäck deponieren, umrüsten auf Wanderbetrieb, kurz einen Kaffee oder Ähnliches zur Stärkung und schon waren wir bereit für die ca. 3 1/2-stündige Rundwanderung.

Leichte Bewölkung mit größeren blauen Flecken, angenehme Temperaturen um 15°C und kein Regen erwarteten wir für den ganzen Tag. Topographisch ähneln die Vogesen sehr unseren Jurahöhen, wohl aber sind sie um einiges rauer und trockener.

Da vier Restaurants auf dem Weg der Rundwanderung lagen, war der Reiseleitung bereits zu Beginn klar, dass es zeitlich etwas knapp werden könnte. Mindestens an einem dieser Restaurants sollte vorbeigegangen werden. Die Selbstständigkeit einiger Männer hat die Reiseleitung dabei jedoch arg unterschätzt.

Nach einer wunderschönen Wanderung durch Feld, Wald und Wiesen, kurzzeitig aber auch über Stock und Stein, erreichten die Allermeisten unser Ziel rechtzeitig zum Nachtessen. Keine Angst, die Unpünktlichen wurden direkt bestraft und zwar mit stockdichtem Nebel, Dunkelheit und gewitterartigen Regengüssen während ihrer letzten knapp zwei Kilometer. Nach einem feinen Nachtessen liessen wir den schönen Tag noch bei ein paar Bierchen ausklingen.

Zeitige Abfahrt um 8.15 Uhr war für Sonntagmorgen geplant. Für kurze Zeit hatten wir jedoch etwas mit der französischen Mentalität zu kämpfen. Die Wecker des Frühstückpersonals waren wohl etwas unzuverlässig. Nun gut, ein verkraftbarer Rückstand auf die Marschtabelle war die Folge. Die unangekündigte Strassensperre wegen eines Radrennens, wurde dann aber definitiv zum Problem. Die Anfahrt zum Schiffshebewerk in Saint Louis wäre auf den Umfahrungswegen um gut eine Stunde länger geworden.Ein kurzes Köpfe-Zusammenstrecken des OK’s brachte den Entscheid: Wir besuchen stattdessen unsere Urahnen am „Affenberg“ in Kintzheim.In dieser Anlage leben in einem eingezäunten Waldstück ca. 240 Berberaffen. Böse Zungen behaupten, es waren an diesem Sonntagmorgen sogar noch 25 mehr. Egal, jedenfalls eine interessante Anlage, die mit viel Herzblut geführt wird und für uns eine lustige Alternative zum Schiffshebewerk bot.

Anschliessend ging es wieder planmässig weiter. Markus brachte uns, der berühmten Weinstrasse entlang, ein paar Dörfer weiter nach Riquewihr. Im Restaurant L’arbaletrier, mitten in diesem wunderschönen Städtchen, war ein währschaftes, traditionell französisches Mittagessen bestellt. Zwischen Salat und einem Dessert wurde ein Eintopf mit Schweinesiedfleisch, Kartoffelscheiben und gargekochtem Gemüse aufgetischt. Die Bewertung des Essens viel nicht bei allen Teilnehmern gleich aus. Während die Spezialität bei den Älteren gut ankam, haben ausgerechnet die Jüngsten von einem „Kriegsmenü“ gesprochen. Sicher ist jedenfalls, alle haben überlebt.

Für die letzten 1 ½ Stunden vor unserer Heimfahrt war freie Besichtigung des Städtchens angesagt. Wie schon zu Beginn unserer wunderschönen Reise genehmigten sich die Meisten noch einen Kaffee oder „Ähnliches“ in einer schönen Gartenbeiz.

Ebenfalls planmässig, kurz nach 17 Uhr, erreichte unser Chauffeur Markus mit den 25 Jungs vom KTV wieder unseren heimischen Schulhausplatz. Alle gesund und zufrieden, wenn auch grösstenteils sehr müde.

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