Pro Senectute

Unterwegs auf dem Rheinuferweg von Mumpf nach Möhlin

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Beim Kastell Fahrgraben

Beim Kastell Fahrgraben

Nach fast viermonatiger Corona-Pause wurde der Start der Wandersaison der Pro Senectute Olten sehnlichst erwartet. So versammelten sich denn auch 21 gutgelaunte Wanderfreunde beim gewohnten Treffpunkt am Bahnhof Olten. Ausgerüstet mit Schutzmasken gings mit dem Zug via Pratteln nach Mumpf. Das in die Länge gezogene Dorf liegt am Fusse des Fischingertals mit dem Rhein im Norden als Grenze zu Deutschland. Nach der heute etwas ausführlicheren Begrüssung vom Wanderleiter Hansruedi Hofer führte der Weg kurz durchs Dorf, danach hinunter an den breiten und ruhig dahinfliessenden Rhein. Dunkle Wolken zogen auf und schon bald fielen die ersten Tropfen, aber nach ca. 10 Minuten wars vorbei mit dem Spuk. Auf dem schmalen Uferweg gings weiter und bald kamen die ersten Häuser von Wallbach in Sicht. Der Startkaffee musste heute im Freien stattfinden, denn ein Restaurantbesuch mit der Gruppe lag noch nicht drin. Von den Alemannen wurde diese Siedlung "Walabuoch" genannt, was "bei den Welschen im Buchenwald" bedeutet. Seit dem 17. Jahrhundert ist der heutige Name Wallach aber offiziell verbürgt. Weiter führte der Wanderweg durch die Uferwälder des Rheins, der hier durch Moränenwälle an die Vorberge des Schwarzwaldes abgedrängt wird. Am Wegrand liegen die Ruinen mehrerer römischer Wachtürme und wir nahmen uns die Zeit, die teils noch gut erhaltenen Überreste zu besichtigen. Bei der Warte Rappertshüsere war der Mittagshalt angesagt, mit Blick auf den behäbigen Rhein und das gegenüber liegende deutsche Ufer. Sogar die Sonne zeigte sich hie und da. Wir wanderten weiter, mal auf breitem Weg, mal gings wieder ein Stück hinunter und dem Fluss entlang. Bevor wir dem Rhein den Rücken kehrten und den Weg nach Möhlin unter die Füsse nahmen, gabs beim römischen Kastell Bürgli noch eine kurze Pause. Dem Bächli entlang, vorbei an der fast leeren Badi und nicht ohne das Turmhaus im Dorf zu bestaunen, erreichten wir den Bahnhof. Der Blick war nun frei auf die Saline Riburg mit dem Salzberg unter der imposanten Kuppe. Froh, endlich wieder das Wandern in der Gruppe geniessen zu können, traten wir den Heimweg nach Olten an. (mva) 

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