Der HC Olten startet am 10. April in Olten in die entscheidende Phase der Saison. Um sich optimal vorzubereiten reiste das Team im März für vier Tage nach Terrassa um dort bei tollem Wetter mehrere Testspiele und Trainingseinheiten durchzuführen. Zurück in der Schweiz folgten dann noch weitere Testspiele.

Wie schon in der Vorrunde ist auch in der Rückrunde der erste Gegner Lugano. Diesmal müssen allerdings die Tessiner die lange Reise antreten, was sicher ein kleiner Vorteil für das Heimteam ist. Man darf gespannt sein, mit was für einem Team die immer wieder mit Ausländern verstärkten Luganesi anreisen werden. Nach der Kartenreichen letzten Begegnung wird es entscheidend sein, dass sich die Oltner nicht von der aggressiven Spielweise des Gegners anstecken lassen, sondern ihr eigenes Spiel ruhig durchziehen. Trotz allem wäre alles andere als ein Sieg für die Oltner eine Enttäuschung. Dies gilt auch für das zweite Spiel gegen GCZ, welches auch in Olten stattfindet. Diese Siege sind vor allem wichtig da man mit dem momentan fünften Tabellenrang nicht für die Playoffs qualifiziert wäre und man sich keine Ausrutscher gegen Teams leisten kann, die in der Tabelle hinter einem liegen. Die dritte Partie wird für den HCO zum vorläufigen Saisonhöhepunkt und dies nicht nur, weil man in Genf gegen den Tabellen vierten Black Boys spielt. Die selbe Affiche wird es eine Woche später am gleichen Ort noch einmal geben, wenn die beiden Teams um den Einzug in den Cupfinale kämpfen. Erreichen die Solothurner diesen Final haben sie gute Chancen nächste Saison europäisch spielen zu können.

Personell läuft es für Trainer Gerhard nicht optimal. Im Sturm muss er weiterhin auf Schärer D. verzichten. Zusätzlich fällt Grasso ab Ende April wegen einer Hüftoperation sicher bis zur nächsten Saison aus. In der Verteidigung fehlt Borer R. mit einer Knieverletzung voraussichtlich bis Anfang Mai. Eine Teilnahme am Cupwochenende vom 30.4. und 1.5. ist demnach fraglich.