CantaGaudio

„Sing and Swing“ Männerchor singt gegen Corona-Blues

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CantaGaudio liefert für fast zwei Stunden gute Gefühle und eine Seelenmassage

Der Männerchor „CantaGaudio“ gibt zusammen mit Instrumental-Solisten und dem Dirigenten und Pianisten, Jürg M. Rickli, ein Konzert in der coronakonformen Reformierten Zwinglikirche in Grenchen.

„Danke für die wundervolle Darbietung, sie hat mir das Herz geöffnet, Tränen in die Augen getrieben und die Seele erhellt.“ Dies die Aussage einer Zuhörerin nach dem erfolgreichen und bewegenden Konzert der Kleinformation von CantaGaudio mit dem Panflötenensemble Pantasia. Und nun ist der ganze Chor an der Reihe.

 Am Samstag, 24. Oktober, soll sich um 20 Uhr die Kirche mit Gesang, Klarinetten-, Saxophon- und Pianoklängen füllen. Zu hören sind die Männerstimmen und Instrumente als Einzeldarbietungen und als gemeinsames Musizieren.

Rund dreissig Männer und drei Instrumental-Solisten

Sie alle haben an der „Normalität“ der kulturellen Veranstaltungen gearbeitet. Musik verbindet, egal in welcher Form. Und dieses Verbinden soll und muss gepflegt und erlebt werden. Jürg Michel Rickli amtet als Dirigent, Pianist und Arrangeur. Als virtuoser Solist am Piano steuert er selbst komponierte Klavierstücke bei. Die Instrumentalsolisten Marcel Barbay am Saxophon und Adrian Meury an der Klarinette begleiten den Chor bei einzelnen  Liedvorträgen.

«Sing and Swing»

Das diesjährige Motto des Konzerts «Sing and Swing» soll die Lockerheit der Vorträge unterstreichen. Im Takt mit dem Kopf zu nicken oder andere Körperteile zu bewegen ist durchaus gewollt. Es wurde ein Programm mit melodiösen, ergreifenden und rassigen Vorträgen einstudiert. Mit Klavierintermezzi am Flügel werden die Gesangsvorträge aufgelockert und die Sänger können in dieser Zeit Rücken, Beine und Stimmbänder etwas entlasten. Es ist ein Abend für eine Seelenmassage und Gemütsaufhellung.

Auch wenn der „Tennessee Waltz“ das Eröffnungslied ist, sollte in der aktuellen Situation aufs Walzertanzen zwischen den Kirchenbänken verzichtet werden. Und schon ertönt die „Mexikanische Serenade“, die für viele Zuhörenden ein Aha- und Weischno-Erlebnis sein wird. Mit „El Cumbanchero“ schraubt die Kleinformation das Tempo hoch, die Stimmbänder müssen hier gut geschmiert sein. Nach dem Klavierintermezzo wird „Lucille“ besungen, die Hauptperson in einer, für den Mann, etwas tragischen Bargeschichte. Den Männern hat es die „Mona Lisa“ mit ihrem Lächeln schon von je her angetan und der Chor blieb nicht verschont. Die Kleinformation besingt ein weiteres Männerschiksal und tröstet sich mit „Just a gigolo“. Nach einem weiteren Pianointermezzo beginnt der Herbst und die Blätter sterben ab. „Les feuilles mortes“ ist eine Analogie auf eine verwelkende Liebe. „Hello Dolly“ reisst alle aus dem Sinnieren und holt sie zurück in die Realität. Mit angedeutetem Gospelgesang in  „Kumbayah my Lord“ widmet sich der Chor dem grossen Herrn über uns. Das Konzert endet kommt mit  dem Gassenhauer „Marina“, mit Geburtsjahr 1959.

Und Corona?

Trotz, oder besser gerade wegen, Corona möchte „CantaGaudio“ die treuen «Fans» und das weitere Publikum mit einem tollen Musikabend beglücken. Dieser Anlass soll Freude ausstrahlen und mit Glücksgefühlen den coronabedingten ängstlichen und negativen Emotionen entgegenwirken.

Natürlich werden die Vorschriften des BAG genau eingehalten und deshalb sind die entsprechenden Anweisungen zum Schutze der Gesundheit genau zu befolgen. Das bedeutet, dass die Konzertbesucher durch Platzanweiser entsprechend den Vorgaben der sozialen Distanz eingewiesen werden. Der Eintritt und insbesondere das Verlassen der Kirche wird geregelt vor sich gehen und entsprechende Anweisungen sind zu befolgen. Diese ganzen Massnahmen bedeuten auch, dass die Anzahl Eintritte beschränkt werden muss. Der Veranstalter dankt für das Verständnis.

Auch wenn infolge der Distanzregelung keine Maskenpflicht besteht, empfiehlt der Chor das Tragen von Masken. Es ist eine persönliche Entscheidung zur gegenseitigen, zusätzlichen Reduktion eines sehr, sehr kleinen Restrisikos. Da die Masken bei richtiger Tragweise nur Mund und Nase bedecken, steht dem Konzertgenuss via Ohren und Augen nichts im Wege.

Organisatorisches

Der Billett-Vorverkauf bei der BGU in Grenchen (032 644 32 11) hat am 14. Oktober begonnen. Die Türen und Abendkassen öffnen sich um 19 Uhr. Bitte Zeitreserve wegen coronabedingter Registrierung einplanen. Der Eintritt kostet für Erwachsene fünfzehn Franken und für Jugendliche bis sechzehn Jahre zehn Franken. CantaGaudio dankt schon jetzt allen für die wichtige Unterstützung.

Männerchor, Stadtmusik und Orchesterensemble

Der Chor bemüht sich dem Motto „CantaGaudio“ (Singen aus Freude) nachzukommen und einen weiteren Schritt in Richtung Normalität zu machen. CantaGaudio hat weitere Auftritte geplant. Unter Vorbehalt der jeweils aktuellen Corona-Situation, sind bis Ende Jahr folgende Konzerte in Grenchen vorgesehen:

- Am 19. Dezember findet um 20 Uhr das gemeinsame Weihnachtskonzert mit der Stadtmusik Grenchen in der Eusebiuskirche in Grenchen statt.

- Am 31. Dezember soll ab 20 Uhr der Silvester-Gala-Abend im Parktheater Grenchen das Jahr beschliessen. Ein festliches Essen, das Orchesterensemble Ruwen Kronenberg, der Männerchor CantaGaudio, Showeinlagen, Tanzmusik und ein Feuerwerk sind die Zutaten zu einem „versöhnlichen“ Jahresabschluss.

Chor-Proben von CantaGaudio sind mittwochabends im Parktheater Grenchen. Interessierte Sänger sind immer herzlich willkommen. Weitere Infos unter www.cantagaudio.ch.

Für CantaGaudio, Günter Fenten

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