2:8 statt 9:1 – zwei Siege statt nur einem nach zehn Begegnungen. Möhlin hat mit dem Heimsieg vom Sonntag die nach wie vor eindeutige Derbybilanz gegen Baden etwas freundlicher gestalten können.

Absolut verdient, wie man sagen muss. Die Fricktaler hatten den besseren Torwart, den zwingenderen Angriff und die kompaktere Abwehr. Während Baden müde, uninspiriert und glücklos wirkte.

Auch wenn sich die mitgereisten Badener Fans natürlich einen etwas anderen Spielverlauf gewünscht hätten: Ein Beinbruch war das nicht. Jede Serie hat irgendwann ein Ende, und der Vorsprung auf Solothurn und Möhlin auf Platz 3 und 4 beträgt immer noch komfortabsieben Punkte. Weit mehr, als man sich zu Beginn der Rückrunde in Baden überhaupt gewünscht hatte.

Nächsten Samstag geht's weiter, zu Hause gegen die Lakers Stäfa. Da wird man zweifellos ein anders Städtli 1 erleben – dem bitteren Geschmack der Niederlage wird eine besonders motivierende Wirkung nachgesagt...