Für einmal gings nicht nur um die Wurst.

Das Wetter passte perfekt, als am Samstag vor dem Muttertag gegen 80 Mitglieder des Quartiervereins rechtes Aareufer (QVRA) neue Bänke und Tische beim Elefantenplatz einweihten.

Viele waren gekommen und alle waren begeistert vom neu möblierten Rastplatz im Säliwald, der am 12. Mai der Oltner Bevölkerung übergeben wurde. Bis zur Mittagszeit waren die beiden massiven Holzkonstruktionen und weitere Sitzgelegenheiten besetzt. Eingefunden hatten sich gegen 80 Mitglieder des Quartiervereins rechtes Aareufer (QVRA) – vom Baby bis zum Grossvater. Als Vertreter des Stadtrates zeigte sich Baudirektor Thomas Marbet vor Ort, dazu gesellten sich Franco Giori, Leiter Ordnung und Sicherheit der Stadt Olten sowie Kantonsrat Rolf Sommer. Organisiert hat diese kleine Feier der Vorstand des QVRA mit Präsident Arthur Spring an der Spitze.

Grillmeister Hanspeter Loosli aus Kappel hatte alle Hände voll zu tun, um seine 150 selbstgemachten Bratwürste mit Kartoffelsalat an die hungrigen Mäuler zu verteilen. Im Partyzelt wurden Bier und Mineral ausgeschenkt, wie das neue Mobiliar ebenfalls ein Geschenk der Oltner Firma Giroud-Olma. Konstruiert und ausgeführt wurde es von Georg Nussbaumer,Forstbetrieb unterer Hauenstein, verantwortlich für die Umsetzung zeichnete Urs Bitterli von der Bürgergemeinde Olten. Im lockeren Rahmen wurde geplaudert und gefeiert, gegessen und genossen, bis sich gegen 14 Uhr die Letzten Gäste wieder auf den Heimweg machten. Das Mobiliar wird wohl noch etwas länger unter den schattigen Bäumen verweilen und viel Freude bereiten.

Zusammen stimmts für alle
Derweil Hanspeter Loosli seine Bratwürste zubereitete, machten sich daneben albanische Frauen an die Arbeit. Geduldig bereiteten sie und ihre Kinder auf speziellen Glutschalen über dem offenen Feuer «Fli» her. Im Krieg, so erzählten sie, überlebten viele Familien nur dank dieser uralten Kochart. Auch der QVRA durfte die fleischlose Lasagne probieren und war begeistert. Das freute die spontanen Gastgeberinnen sehr und zeigte, wie einfach es wäre, friedlich neben- und miteinander zu leben.

Daniel Portmann