Bereits sieben Jahre ist es her, seit sich die OLG Balsthal-Gäu zur heutigen OL Regio Olten umtaufte. Der Namenswechsel war gewissermassen eine Adaption an die Vereinsentwicklung, welche insbesondere bezüglich Mitgliederzahl eine zunehmende Orientierung in Richtung Olten aufzeigte. Und trotzdem: die im Einzugsgebiet Gäu liegenden Wälder sind für den Oltner Orientierungslaufverein nicht minder wichtig geworden. Nicht zum ersten Mal seit der Umbenennung organisiert der OL-Klub seinen traditionellen OL-Wettkampf dort, wo seine Wurzeln liegen. Mit dem Laufgebiet am Fusse des Oensinger Roggens ist in diesem Frühjahr das wohl orientierungstechnisch grösste Bijou der OL Regio Olten Schauplatz des Wettbewerbes. Im Gegensatz zu den meisten Wäldern, die sich für den Oltner Verein zur Benutzung eignen, weist der Roggen nicht Mittelland- sondern Jura-Charakter auf. Letzterer kennzeichnet sich durch die überdurchschnittlich gute Belaufbarkeit und felsdurchwachsene Partien, verlangt aber angesichts der Topographie zusätzlich physisch mehr ab. „Dank den starken Sonnenstrahlen der letzten Tagen ist ein Grossteil des Laufgebietes schneefrei“, freut sich Laufleiter Roger Nützi über somit ausgezeichnete Bedingungen für am Sonntag. Die Karte wurde bis im Januar von Alexander Schwab auf den neusten Stand gebracht und auch die Wettkampf-Bahnen wurden vom Oltner Spitzen-OL-Läufer ausgetüftelt. Zum Saisonauftakt erwartet die OL Regio Olten rund 500 Läuferinnen und Läufer.

Weitere Informationen zum Anlass, der für alle offen steht: https://olregioolten.ch/?view=367