Aargauer OL-Verband

OL-Nachwuchskader Aargau gewinnt Schweizer Jugend-Cup

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Weltklasse am Open-Air in Büschikon

Jngebrigtsens gegen Indianer und Pizzakuriere im (OL-) Sumpf

(jk) Nein, da hat nicht der Drucker einige Schlagzeilen des letzten Jahres verwechselt und falsch zusammengesetzt. Einmal im Jahr sind solche Konstellationen möglich – dann nämlich, wenn der Schweizer Jugend-OL-Cup stattfindet. Alljährlich im August treffen sich die acht Schweizer Regionalkader zum friedlichen – und vor allem lustigen – Wettstreit um das beste Regionalkader, jedes Mal in einer andern Schweizer Region. Nebst der Staffel, welche traditionell am Samstag stattfindet, und dem sonntäglichen Einzellauf, wird dem Spass – sprich originelles Motto und Verkleidung – eine grosse Bedeutung zugemessen. Da spielte es auch gar keine Rolle mehr, dass die Staffel, welche der OL-Klub bussola ok im Gebiet Büschikon, ob Nesselnbach, organisierte, fast komplett verregnet wurde. Ja, das Ostschweizer Kader, welches das St. Galler Open-Air als Motto wählte, ahnte die Schlammschlacht wohl fast etwas voraus. Das Wettkampfzentrum bei Büschikon verwandelte sich nämlich innert Kürze zum Gwittertobel. Leider nicht so wohl fühlten sich an der Staffel die Gebrüder Jngebrigtsen: Nicht nur, dass Henrik während seinem Staffel-Einsatz den Schnauz verlor, zu allem Uebel beklagte er auch noch einen Postenfehler. Amüsant und sehr gut umgesetzt war das Motto der Zürcher «Weltklasse Zürich» aber trotzdem. Auffällig, sowohl motto- als auch leistungsmässig, präsentierte sich das Aargauer Nachwuchskader. Die Chef-Pizzaiolos – sprich Trainer – freuten sich enorm, dass kaum etwas anbrannte und alle Zutaten zu guten Leistungen zusammenpassten. Der zweite, beziehungsweise dritte Staffelrang der Junioren und Juniorinnen waren der verdiente Lohn einer gar nicht einfachen Vorbereitungszeit in diesem Jahr.

Kaum Publikum – zufriedene Jagd-Gesellschaft
Infolge der momentan herrschenden Abstands- und Versammlungsregeln wurde der Anlass bewusst «klein» gehalten. Dennoch liess es sich der Schweizer- und der Aargauer OL-Verband nicht nehmen, am Samstag mit einige Ehrengästen, Verbands- und Sponsorenvertretern sowie einem Vertreter der Jagdgesellschaften Niederwil-Hägglingen-Tägerig, eine Orientierung sowie einen Rundgang im und um das Wettkampfzentrum zu machen. Alle waren beeindruckt vom Elan, der Freude und der Begeisterung, mit welcher diese fast 200 Jugendlichen ans Werk gingen. Christine Lüscher, Bereichsleiterin Leistungssport des Schweiz. OL-Verbandes, fasste es kurz und prägnant zusammen: « Es macht Spass». Erwähnenswert sicher auch, dass Kurt Amstad als Vertreter der Jagdgesellschaften, aus seiner Sicht ein positives Fazit zog: «Wir hatten gute und konstruktive Sitzungen mit den Organisatoren. Dank der Ausscheidung einiger heikler Zonen in Sperrgebiete wird das Wild nicht gestresst», meinte er.

«Mer brenget’s hei» - Ankündigung wurde am Sonntag wahr gemacht
Wie erwähnt, verkleideten sich die Aargauer einerseits als Köche und Pizzaiolos (Trainer-Staff) und anderseits als Kuriere. Auf ihren Boxen konnte man den Slogan «Mer brengets hei» lesen und tatsächlich: den flinken Beinen und den klugen Köpfen der Expresskuriere (Junioren und Juniorinnen) gelangen am Sonntag nochmals gute Resultate, diesmal im Einzellauf. Am ruppigen «Chesteberg» ging fast alles  auf und so kamen am Schluss 97 Punkte zusammen – exakt genau gleich viele wie das Cadre romand zusammenlief, aber dank der besseren Staffel-Leistung wurden die Aargauer zur grossen Freude aller als Siegerteam ausgerufen. Nicht ganz aufs Podest reichte es den Zürchern:  Kunststück, Jngebrigtsens waren nicht mehr dabei, die konnte man an diesem Nachmittag nämlich im Fernsehen am Stockholmer Meeting bewundern – elegant auf der Bahn, ganz ohne Dornen und Sumpf!
Fazit dieses 40. Schweizer OL-Jugend-Cups: Für guten Nachwuchs ist also auch für Zeiten nach Kyburz, Hubmann & Co.  gesorgt. Schön, dass in allen Regionen der Schweiz Trainer und Betreuer mit so viel Motivation den Jugendlichen die Freude an dieser wunderbaren Sportart vermitteln und sie weiterbringen. 

Gesamtrangliste:
1. NWK AG                         97 Punkte
2. Cadre romand               97 Punkte (schlechtere Staffel)
3. NWK Nordostschweiz   96 Punkte

Und das sind die schnellen Aargauer OL-Pizzakuriere: Sanna und Kati Hotz, Schafisheim, Sarina Grimm, Rombach, Siri Suter und Eline Erne, beide Rütihof, Dominic Schacher, Unterentfelden, Joschka Bertschi, Oftringen, Robin Mennet, Rheinfelden, Simon Humbel, Dättwil, Lilly Graber, Biberstein, Rosa und Elisabeth Bieri, Aarau, Eline Gemperle, Boniswil, Joel und Samira Habermacher, Seengen, Dario Dauwalder, Birmenstorf, Riccardo Schaniel, Bremgarten, Yannis Lützelschwab, Gebenstorf, Livia Sax, Wohlen, Nadia und Alena Klauser, Römerswil, Anna Habegger, Leimbach, Celine Richner, OLG Suhr, Lina Suwald, Tägerig

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