Naturförderverein Solothurn und Umgebung

NFV planzt Traubeneiche in Feldbrunnen

megaphoneVereinsmeldung zu Naturförderverein Solothurn und UmgebungNaturförderverein Solothurn und Umgebung
v.l. Martin Kocher, NFV / Hansjürg Geiger, Vizepräsident Gemeinde Feldbrunnen / Martina Flury,  Inhaberin Pferdepension / Nico Allemann, Co-Präsident NFV / Peter Fluri, Initiant

Traubeneiche

v.l. Martin Kocher, NFV / Hansjürg Geiger, Vizepräsident Gemeinde Feldbrunnen / Martina Flury, Inhaberin Pferdepension / Nico Allemann, Co-Präsident NFV / Peter Fluri, Initiant

Der Naturförderverein Solothurn und Umgebung pflanzt eine Trauben-Eiche am Steiniggässli als Symbol für Stärke und Standhaftigkeit

Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr konnte der Naturförderverein Solothurn und Umgebung einen besonderen Baum an einer auserwählten Stelle pflanzen. Im Mai war es eine Sommerlinde beim neuen Spital, und nun durften wir am 14. November dank dem Pächterehepaar Thomas und Martina Flury in Feldbrunnen einem vielversprechenden Baum seinen Platz geben.

Der Sämling stammt von einer Eiche in der freiburgischen Gemeinde Morens. Er wurde von der Baumschule Hirt in Wiler aufgezogen und steht nun als elf-jähriger, ansehnlicher Baum am Rad- und Fussweg zwischen Solothurn und Feldbrunnen. Hier wird er zirka im Jahr 2050 zum ersten Mal Blüten und Früchte tragen. Die Trauben-Eiche ist eine Baumart, welche sowohl wärmeres Klima wie auch heftige Stürme erträgt. Sie kann über fünfhundert Jahre alt werden und bietet unzähligen Arten von Pilzen, Flechten, Pflanzen und Tieren Gastrecht. Vor allem auch für Vögel stellt dieser Baum einen wichtigen biologischen Trittstein zwischen dem Friedhof St. Katharinen und dem Schloss Waldegg dar.

Den Corona-Bestimmungen entsprechend konnte nur eine kleine Gruppe die Pflanzaktion in der mystischen Novemberstimmung miterleben. Es überwiegte jedoch die Freude, am gelungenen, auf die Zukunft ausgerichteten Werk teilzuhaben.

Wir hoffen, dass viele Menschen an diesem Ort verweilen, die Aussicht auf Schloss und Jura im Norden sowie auf Mittelland und Alpen im Süden geniessen und sich an den Geschenken der Natur erfreuen werden.

Verfasser: Peter Fluri

Foto: Alfred Dätwyler

Meistgesehen

Artboard 1