Volleyball

Knappe Niederlage im fünften Satz – Laufenburg-Kaisten mit klarer Leistungssteigerung

Nach einem schwachen Start drehte Laufenburg-Kaisten nochmals auf. Am Ende reichte es knapp nicht zum Sieg

Nach einem schwachen Start drehte Laufenburg-Kaisten nochmals auf. Am Ende reichte es knapp nicht zum Sieg

Nach einem verpatzten Start konnte Laufenburg-Kaisten nochmals aufdrehen und zwang Volley Schönenwerd in den fünften Satz. Zum Sieg im zweiten Nati-B-Spiel der Saison reichte es knapp noch nicht.

Wer die ersten zwei Sätze am Samstag in der Sporthalle Blauen sah, hätte nie gedacht, dass es in diesem Spiel noch eine Wende hätte geben können. Bei Laufenburg-Kaisten lief gar nichts. Schönenwerd konnte vor allem durch den Angriff punkten - bei den Fricktalern waren Block und Verteidigung nicht stabil. Mit 25:17 und 25:16 konnte «Schöni» die ersten zwei Sätze also klar für sich verbuchen.

Wende in Satz 3

Die Fricktaler verpassten auch den Start in den dritten Satz. 4:14 waren sie zwischenzeitlich im Rückstand, als plötzlich die Wende kam. «Wir haben ab dann unser System gespielt, schade hat es so lange gedauert», so Trainer Lukasz Motyka. «Ich habe auch im Team umgestellt, was sehr gut funktioniert hat.» Neu auf dem Feld war nun Nicolas Zoller.

Von da an kam Laufenburg-Kaisten deutlich näher an den Ausgleich. Schritt für Schritt - mit starken Verteidigungsaktionen und einer guten Blockarbeit schafften sie beim 17:17 den Ausgleich. Schönenwerd wusste zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, wie sie mit den starken Laufenburgern mithalten konnten.

Das junge Team, das vom ehemaligen NLA-Spitzenspieler Jan Schnider trainiert wird, machte nach dem Ausgleich nur noch fünf Punkte. So gewann Laufenburg-Kaisten Satz 3 mit 25:22.

Nun war auch in der Sporthalle Blauen wieder Stimmung. Mit der gleichen Aufstellung wie am Ende im dritten Satz wurde auch im vierten begonnen. Die Dominanz liess auch in diesem Satz nicht nach. 25:16 gewannen die Fricktaler diesen Durchgang und glichen so zum 2:2 aus - das TieBreak musste nun über den Sieg entscheiden.

Am Ende fehlte die Kraft

In den fünften Satz starteten die Fricktaler im Eiltempo. Wiederum mit Nici Zoller am Service und einer starken Blockarbeit - gegen Ramon Kasper, Severin Hekele und Fabian Brander scheiterten die jungen Niederämter gleich vier Mal. Bis zum Schluss reichte aber die Konsequenz der Fricktaler nicht.

Den Plan, den Motykas Spieler jetzt zwei Sätze lang konsequent ausführten, funktionierte gegen Ende des fünften Satzes nicht mehr. «Wir haben viele Eigenfehler gemacht und in der Annahme gezittert. Der fünfte Satz ist jeweils eine Lotterie», sagt Trainer Lukasz Motyka.

«In den wichtigen Momenten fehlt uns der Biss und auch der Mut, aber daran werden wir noch arbeiten.» Am Ende siegte Volley Schönenwerd im fünften Satz mit 15:12. (mgt)

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