Auch auswärts gegen die US Yverdon sind die Solothurner nicht wie gewünscht in Fahrt gekommen. Nach einer mehrheitlich schwachen Leistung mussten sie sich am Ende knapp, aber nicht unverdient, mit zwei Toren geschlagen geben.

Der Start in das wichtige Spiel gegen die Westschweizer gelang den Mannen von Hampe Arnold nicht wie gewünscht. In der Verteidigung fehlte die nötige Aggressivität und im Angriff wurden die Spielzüge nicht konsequent zu Ende gespielt. Als Folge davon rannten die Oltner die ganze erste Halbzeit einem Rückstand hinterher. Dank einem kleinen Zwischenspurt zwischen der 25. und 30. Spielminute lagen die Solothurner nach einer zur Pause nur mit zwei Treffern im Rückstand.

Zu Beginn der zweiten 30 Minuten verteidigten die Gäste um einiges agiler und konsequenter als in Durchgang Eins. Zudem steigerten sie sich auch in der Offensive und konnten in der 40. Spielminute seit langer Zeit wieder zum Gegner aufschliessen. Mit dem gewonnen Schwung klappte auf einmal auch das Zusammenspiel zwischen Deckung und Torhüter. Erstmals führten die Solothurner mit drei Toren Differenz. Wer jetzt aber an einen sicheren Sieg glaubte, sah sich getäuscht. Mit dem Vorsprung im Rücken verloren die Solothurner aber den Zugriff zum Spiel. Mittels einfachen Toren schlossen die Einheimischen wieder auf und schafften fünf Minuten vor dem Ende den Ausgleich. In den letzten Minuten agierten die Westschweizer einen Tick cleverer und holten den Sieg schlussendlich verdient.

Viel Zeit den verpassten Chancen nachzutrauern bleibt den Oltnern aber nicht. Bereits nächsten Freitag steht das nächste schwierige Auswärtsspiel auf dem Programm. In Muri wollen die Solothurner auf die Siegesstrasse zurückkehren und die Niederlage in Yverdon vergessen machen. Dafür braucht es aber eine konzentrierte und konsequente Leistung über 60 Minuten.

Jan Peter