Der Damen- und Frauenturnverein Kappel wächst und wächst. Dies zeigte sich an der 53. Generalversammlung vom Freitag, 11. Januar. Nebst diversen Austritten und Demissionen konnten zwölf neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden. Auch an der Anzahl Anwesenden zeigte sich das Wachstum des Vereins: Rekordmässige 82 Personen fanden sich im Kulturraum Kappel ein, davon 15 Ehrenmitglieder, 64 Aktivmitglieder sowie 3 Gäste.

Eine schmerzliche Demission musste der Verein aus dem Vorstand entgegennehmen: Kassierin Jeannette Mangarelli gab nach über 25 Jahren im Vorstand ihr Amt an Patricia Willi weiter. Da sich Jeannette bereits zu den Ehrenmitgliedern im Verein zählen darf, überlegte sich das Vorstandsteam einen besonderen Abschied und bedankte sich bei der ehemaligen Kassierin mit diversen Anekdoten. Bei der ein oder anderen stahl sich sogar ein kleines Tränli in die Augen. Patricia übernahm sogleich und präsentiere der Versammlung souverän das Budget für das kommende Jahr. Die weiteren Demissionen stammten von Anja Hinkelmann als Kitu-Leiterin, von Knut Hinkelmann als Volleyball-Trainer sowie von Karin Husi als Muki-Leiterin. Für die Leitung des Kitus konnten Melina Demetrio und Sandra Wetzelmaier gewonnen werden. Die Leitung des Mukis zusammen mit Andrea Käser übernimmt seit dem Herbst Alina Wyss. Knut Hinkelmann wurde für seine jahrelangen Leistungen und seinen unermüdlichen Einsatz für das Volleyballteam und den gesamten Verein verdientermassen zum Ehrenmitglied erwählt.

Erfreulich ist nebst dem Wachstum und der Aufnahme von jungen, motivierten Turnerinnen auch das Klingeln der Vereinskasse. Dank der Turnerunterhaltung, der Chilbi und des Borncups konnte im vergangenen Jahr wiederum ein grosser Batzen eingenommen werden. Hier dankte Präsidentin Rebekka Keller allen Helferinnen und Helfern: „Ohne euren Einsatz wäre ein so erfreuliches Budget nicht möglich gewesen.“ Besonders der Borncup überraschte, wurde er doch im vergangenen Jahr zum ersten Mal auf dem Fussballplatz statt des Schulrasens durchgeführt. Auch die Chilbi lief, wie erwartet, am neuen Standort besser. Die beiden Änderungen haben sich folglich im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt gemacht.

So erfreulich die vielen Teilnehmer an der Generalversammlung auch waren, stellten sie die Präsidentin doch noch vor eine logistische Herausforderung: Im Säli in der Stammbeiz Frohsinn dürfen nämlich nur jeweils 50 Personen speisen. Deshalb musste die frohe Versammlung für das Abendessen zwar aufgeteilt, doch noch lange nicht aufgelöst werden.