Am Wochenende musste Olten gleich doppelt ran: Am Samstag auswärts gegen Volero Zürich und im Cupspiel vom Sonntag auswärts gegen Lutry Lavaux. Beide Spiele gingen verloren.

Im Samstagsspiel gegen Zürich wollten die Oltner befreit aufspielen, was hatten sie schon zu verlieren. Dies gelang jedoch nicht nach Wunsch, das Spiel der Oltner kam nicht wie gewünscht auf Touren. Zu viele Eigenfehler, eine unpräzise Annahme, zu wenig Druck am Service und mangelnde Durchschlagskraft im Angriff. In den ersten beiden Sätze passte bei Olten nichts zusammen. Die Sätze gingen gleich zu 15 und zu 13 an das Heimteam. Im dritten Satz stellte dann Voleros Coach Dirk Heynen seine B-6 auf den Platz. Erst jetzt vermochte Olten dagegenzuhalten und konnte den Satz knapp mit 26:24 für sich gewinnen. Als dann im vierten Durchgang wieder die Stammformation seitens der Zürcher auf dem Feld stand, war man erneut chancenlos. Das Spiel ging mit 3:1 Sätzen an die Zürcher.

Am Sonntag stand mit dem Cupspiel auswärts in Lutry bereits der nächste Ernstkampf an. Olten wollte einstellunsmässig besser in das Spiel starten und wieder mit Freude agieren. Denn nur, wenn alle Spieler füreinander kämpfen, hat Olten eine Chance auf ein Weiterkommen im Cup. Dass Olten spielerisch mit dem Gegner mithalten kann, zeigten sie in diesem Spiel zumindest ansatzweise. Oft ist Olten bis etwa zum Spielstand von 20:20 dran am Gegner, dann scheint jedoch auf mentaler Ebene der Wurm drin zu sein, denn meist gelingt dem Gegner dann der Satzgewinn. So auch im ersten Satz gegen die Westschweizer. Nach 20:18 für die Romands ging der Satz mit 25:19 (zu) deutlich an Lutry Lavaux.

Im zweiten Satz waren die Oltner wie schon im ersten Satz präsent auf dem Feld und gestalteten den Satz ausgeglichen. Aber wieder entschied in der Schlussphase ein leichter Fehler von Olten den Satz zu ungunsten der Gäste. Mit 25:23 mussten sich die Oltner zum Seitenwechsel begeben. Der dritte Satz war dann wieder desaströs. Nur weil man ganz am Ende noch ein paar Punkte gewinnen konnte, ging der Satz nicht einstellig an Lutry. Mit 25: 14 war das Resultat dennoch deutlich.

Trotz verbesserter Leistung im Vergleich zum Vortag waren es vor allem kleine Dinge, welche Olten den Gewinn von Sätzen erschweren. Zu viele Netzfehler am Block und einfache Servicefehler schenken dem Gegner Gratispunkte. Diese gilt es – auch im Training - zu minimieren, dann kann Olten auch gegen jeden Gegner zu Punkten kommen. Hopp Olten!

Kader Volero Zürich: Visser, Flück, Stasser, Lüthi, Kaiser, Müllner, Heynen, Causi, Sturzenegger, Hadron, Quadranti. Coach: Heynen

Kader Lutry Lavaux: Romain, Chandon, Sommer, Secrétan, Bonzon, Briquet, Tapparel, Vieux, Mcardle, Mourey, Jauffret. Coach: Corda Jérome

Olten: Geiser, Steffen, Widmer, Joss, Spahr, Hagenbuch N., Kumschick, Wüest, Müller. Abwesend: Hagenbuch S. Coach: Hackauf

Resultate:
Volero Zürich vs. Olten: 3:1 (25:15, 25:13, 24:26, 25:13)
Lutry Lavaux vs. Olten: 3:0 (25:19, 25:23, 25:14)