Für Volley Schönenwerd ist der Gegner für den Playoff-Viertelfinal erst mit der letzten Spielrunde definitiv. Dieser lautet Volley Amriswil, der amtierende Schweizermeister und gleichzeitig letztjähriger Cupsieger. In der letzten Begegnung mit den Ostschweizern ging Schönenwerd deutlich mit leeren Händen aus (0:3).

Allerdings gelang es den Niederämtern im Januar den damals angeschlagenen Meister in fünf Sätzen zu besiegen. Amriswil gab zudem überraschenderweise im letzten Qualifikationsspiel einen Satz an den Underdog VBC Uni Bern ab (12:25). Die erste Runde wird am 17. März in Schönenwerd ausgetragen.

Mit dem 3:0 Sieg über den TSV Jona konnte Volley Schönenwerd den langersehnten ersten Sieg in der neuen Betoncoupe Arena feiern. Die Favoritenrolle ermöglichte Trainer Vassiljev alle jungen Spieler einzusetzen und in neuen Konstellationen zu spielen.

Beispielsweise startete Dominic Häfliger gleich von Anfang an für Captain Leandro Gerber. Trotz des harzigen Starts, der mit zahlreichen Eigenfehlern geprägt war, entschied Schönenwerd den ersten Satz mit 25:21 für sich.

Im zweiten Durchgang untermauerte Schönenwerd die Rolle des Siegesanwärters und zog von Anfang an davon, was Jona beim Stand von 5:1 bereits zur ersten Auszeit zwang. Die Niederämter liessen sich jedoch nicht beirren und bauten den Vorsprung bis zum zweiten Timeout von Trainer Winteler weiter aus (14:8).

Da jedoch der Widerstand von der Gästeseite ausblieb, punktete Schönenwerd ungehindert weiter. Das massive Punktepolster in der Money Time (20:10) ermöglichte Vassiljev weitere Wechsel, so dass Libero Julian Fischer mit 22 Jahren zeitweise der Dienstälteste auf dem Spielfeld war. Obschon Jona den ersten Satzball dank Beeler noch abzuwehren vermochte, ging der Satzgewinn durch einen Servicefehler sogleich an Schönenwerd (25:16).

Im dritten Durchgang setzten sich die Niederämter nach der ersten technischen Auszeit immer deutlicher von den Gästen ab, so dass der Spielstand bei der zweiten Auszeit 16:11 lautete. Der Vorsprung konnte insbesondere durch die jungen Aussenangreifer Mika und Häfliger sowie den Routinier Rocamora weiterausgebaut werden, so dass Jona wiederum zur Auszeit greifen musste (20:14).

Nur zwei Punkte später konnte der NLA-Neuling Tim Köpfli sein Debut geben (21:15). Die Gäste hingegen fanden überhaupt nicht mehr ins Spiel und konnten den Gastgebern nicht mehr bedrohlich werden, so dass das Spiel mit einem Service-Winner von Schönenwerd mit 25:17 endete.