Der HV Olten bezwingt den Absteiger HSG Leimental 30:31. Ein Spiel auf Augenhöhe, ein schnelles von beiden Seiten, jedoch auch mit ein paar technischen Fehlern zu viel. Der Spielbeginn umfasste zwei technische Fehler sowie zwei verworfene Würfe. Nina Van Polanen gelang in der zweiten Minute das erste Tor. Nach dem Spielstand 2:3 nahm der Coach der HSG Leimental bereits das erste Team-Time-Out. Das Spiel verlief sehr lange ausgeglichen. Kurz vor der Pause aber konnten die Gastgeberinnen mit drei Toren davonziehen. Die Oltnerinnen waren in der Verteidigung sowie im Angriff nicht konsequent genug. Somit forderten André Bichsel und Christian Müller mehr Konsequenz in der zweiten Halbzeit. Das Team hat sich zusammengerauft und sich vorgenommen, alle Aktionen mit der letzten Konsequenz durchzuziehen.

Wie auch bereits zu Spielbeginn, war der Anfang der zweiten Halbzeit von beiden Mannschaften gespickt von einigen Fehlern. Der HV Olten steigerte sich aber von Minute zu Minute und schaffte durch Cedrine Zanitti den Ausgleich zum 18:18. Die HSG Leimental sah sich gezwungen ein Team-Time-Out zu nehmen. Neun Minuten später konnten die Oltnerinnen das erste Mal mit drei Toren davonziehen. Die HSG Leimental konnte sich aber noch einmal zurückkämpfen, glich in der 51. Minute zum 25:25 aus und ging kurz darauf wieder mit einem Tor in Führung. Der HV Olten jedoch bewahrte kühlen Kopf und ging 2 Minuten vor Schluss wieder mit einem Tor in Führung, kurz darauf warf Nina van Polanen ihre Farben gar mit einem Wurf übers ganze Feld ins leere Tor mit zwei in Front. Diesen Vorsprung retteten die Dreitannenstädterinnen trotz einem unnötigen Ballverlust Sekunden vor Schluss über die Zeit. Der letzte direkte Freistoss der Baselbieterinnen blieb in der Mauer hängen und löste bei den Oltnerinnen grossen Jubel aus.

Ivana Müller-Ravlić