Handballverein Olten

Damen 1, SPL2 - Verdiente Niederlage am Bodensee

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Foto: Christian Müller

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Nach einer zweistündigen Autofahrt kam die 1.Damenmannschaft frühzeitig in Rorschach an. Mit einem kleine Spaziergang wollte man sich die Beine etwas vertreten, um beim Anpfiff einen klaren Kopf und schnelle Beine zu haben.

Das Spiel startete aus Sicht der Grünen etwas harzig. Nach zwei gescheiterten Torversuchen konnte Nina van Polanen Ende der 4. Minute den ersten Treffer für die Gäste erzielen. Auch in den folgenden Minuten scheiterten die Oltnerinnen immer wieder im Abschluss. Zu langsam und zu wenig konsequent lief man in die Lücken und in der Defense wurde man zu oft stehen gelassen. Trotz diesem schlechten Start schafften es die Drietannenstädterinnen ab der 18. Minute bis zur Halbzeit immer gleich viele oder sogar mehr Zähler auf ihrem Konto zu haben. Mit einem zwei Torevorsprung (14:16) traf man sich in der Garderobe unzufrieden zum Pausentee.

Im Bewusstsein, dass die Leistung der ersten Halbzeit ganz und gar nicht dem entsprach was man sich vor dem Spiel vorgenommen hatte, versuchte man dies abzuhaken und ab Minute 31 wieder bei Null anzufangen. Erneut wurde Überzeugung, Teamspirit und Siegeswillen verlangt. Kurzfristig schien ein Schimmer des Vorgenommenen aufzublitzen, womit der Vorsprung auf vier Tore ausgebaut werden konnte. Doch eben leider war es nur ein Aufblitzen. Anstatt den Teamspirit aufzubauen und sich gegenseitig zu unterstützen, kämpfte man sowohl im Angriff wie auch in der Defense für sich alleine. So überraschte es nicht, als nach rund 42 gespielten Minuten wieder 20:20 auf der Anzeigetafel stand. Zu dieser Zeit musst Olten nebst dem Resultat noch einen weiteren Rückschlag hinnehmen und im Rest des Spiels auf Nina van Polanen, welche das Spielfeld mit Schmerzen im Knie verliess, verzichten.

Trotz einer ungenügenden Leistung stand es in der 51. Minuten noch einmal 23:25 für Olten. Die restlichen und wichtigsten 9 Minuten dieses Spiel waren ein wunderbares Ebenbild des gesamten Spiels. Mit Einzelaktionen, unnötigen Ballverlusten und einer löchrigen Defense liess man sich den Vorsprung inklusive den zwei Punkten nehmen. Auch das letzte Team-Timeout (59:10, bei einem Spielstand von 27:26) trug keine Früchte. Anstatt noch ein Tor zu erzielen und mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen, verlor man den Ball und liess den HC Goldach/Rorschach mit einem Gegentreffer den definitiven Sieg feiern.

Nun gilt es aus diesem Spiel seine Lehren zu ziehen und am nächsten Samstag als geschlossenes Team eine Reaktion auf die verschenkten Punkte zu zeigen. In diesem Spiel kann man zwar keine Punkte für die Meisterschaft gewinnen, aber sich den Einzug in die 1/4-Finals des Schweizer-Cups sichern. Gespielt wird um 17.30 Uhr in der Oberei in Malters.

Auf geht‘s Olten! 

Jana Wyss

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