Olten

Zum Ja zur Sanierung der Oltner Eissportanlage Kleinholz

megaphoneLeserbeitrag aus OltenOlten
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Stellungnahme des Stadtrates

Mit 3426 Ja gegen 1018 Nein bei einer Stimmbeteiligung von 43,5 Prozent haben die Stimmberechtigten der Stadt Olten am Wochenende einem Investitionsbeitrag von 12.1 Mio. Franken für die Sanierung der Oltner Eissportanlagen sowie jährlichen Betriebsbeiträgen zugestimmt. Der Stadtrat führt das deutliche Ja unter anderem auf einen realistischen Businessplan, eine sachliche Behandlung der Vorlage in den politischen Gremien und ein solidarisches Verhalten der städtischen Sportvereine zurück.

Der Stadtrat hat mit grosser Genugtuung vom positiven Abstimmungsergebnis Kenntnis genommen und dankt dem Souverän für das dem Stadtrat entgegengebrachte Vertrauen. Die Zustimmung zum Investitionskredit von 12.1 Mio Franken und zum jährlichen Betriebskredit von 750‘000 Franken führt er namentlich auf die folgenden Ursachen zurück:

- ein realistischer Businessplan, ausgearbeitet von der Sportpark Olten AG
- eine dem finanziellen Leistungsvermögen der Stadt Olten angepasste Vorlage
- eine sachliche Behandlung der Vorlage in den politischen Gremien
- eine transparente, leicht verständliche Abstimmungsvorlage
- ein solidarisches Verhalten der städtischen Sportvereine
- eine zielgerichtete und engagiert geführte Abstimmungskampagne.

Mit dem eindeutigen Entscheid hat sich der Oltner Souverän letztlich auch für die Beibehaltung der Sportanlagen im Kleinholz ausgesprochen. Sportanlagen, die im Übrigen nicht nur städtische, sondern auch regionale Bedeutung haben.

Der Stadtrat und die Sportpark Olten AG sind sich bewusst, dass mit dem positiven Volksentscheid nun eine anspruchsvolle Realisierungsphase beginnt. Sie stellen sich dieser Herausforderung im Wissen um ihre Verantwortung für eine transparente, gesetzeskonforme und fachlich kompetente Umsetzung des Volkswillens zum Wohle der sportlichen Entwicklung unserer Stadt.

Seit der Erbauung im Jahr 1977 sind in der Eishalle Kleinholz keine grösseren baulichen Veränderungen erfolgt. Die Investition von 12,1 Mio. Franken, welche die Einwohnergemeinde Olten neben den jährlichen Betriebsbeiträgen als Investitionsbeitrag zur Verfügung stellt, erlaubt die Weiterführung der Anlage für die nächsten 15 bis 20 Jahre. Im Zentrum steht ein neues Herzstück für die gesamten Sportanlagen im Kleinholz: ein Annexbau im Süden der Eishalle mit grosszügigem Eingangsbereich, Restaurant und Garderoben- und Trainingsräumen.

Mit dem geplanten Umbau, der sich angesichts der kurzen „Zwischensaisons" über vier Jahre erstreckt, wird die Zuschauerkapazität bei 6'000 belassen; sie ist für den EHC Olten notwendig und ausreichend, um den zur Deckung des Aufwandes benötigten Ertrag erzielen zu können. Jedoch wird die Anzahl der Sitzplätze von 1'000 auf 2'500 vergrössert.

Die 12.1 Mio. Franken werden von der Einwohnergemeinde in Form von Investitionsbeiträgen zur Verfügung gestellt. Sie werden durch das Parlament und das Volk einmalig genehmigt. Die einzelnen Objektkredite werden dann jeweils jährlich durch den Stadtrat beurteilt und ausgelöst. Damit wird es möglich, die Beträge unvorhergesehenen Kosteneinsparungen anzupassen.

Zum Paket gehören auch die erforderlichen Beiträge an den Betrieb der Eissportanlage auf der Basis des neu erstellten Businessplans. Zu diesem Zweck wird für die Jahre 2011 bis 2014 mit der Sportpark AG eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen: Jährlich werden ihr voraussichtlich 750'000 Franken als Betriebsbeitrag ausbezahlt. Darin sind 360'000 Franken als Subvention zu Gunsten der Vereine enthalten, zum Ausgleich der Differenz zwischen den offiziellen Eismiete-Tarifen der Sportpark AG und den Preisen, welche die Nutzer bezahlen können. Diese Beiträge können durch den Stadtrat jährlich nach Bedarf nach oben oder unten angepasst werden. Über die nächsten vier Jahre hinweg dürfen die Zahlungen aber insgesamt 3 Mio. Franken nicht überschreiten. Und die Auszahlung der Betriebsbeiträge wird an Auflagen geknüpft, deren Einhaltung regelmässig überprüft wird.(sko)

Bildlegende:
Herzstück der sanierten Sportanlagen: der Annex-Bau Süd, der allen Benützerinnen und Benützern des Kleinholzes dienen soll.

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