Thalheim (AG)

Zeichnen, sägen, schleifen, schrauben

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Für viele Schulkinder der 6. – 8. Klassen bot der Nationale Zukunftstag vom Donnerstag, 10. November 2016, einen willkommenen Tapetenwechsel zum „grauen Schulalltag“. Die Holzbauer der Sektion Aargau wiederum sehen diese Aktion jeweils als Chance, jungen Menschen den Beruf des Zimmermanns oder der Zimmerin praxisnah vorzustellen und sie dafür zu begeistern.

„Schade eigentlich, dass sich von den rund 60 Verbandsmitgliedern unserer Sektion bloss deren 5 bereit zeigten, einen Zukunftstag in ihrem Betrieb durchzuführen“, stellte Pascal Johner, Geschäftsführer Holzbau Schweiz, Sektion Aargau, fest. Umso mehr lobte er das Engagement jener Zimmereien, die die Herausforderung annahmen und den Schnuppernden ein attraktives Programm boten. Als Endresultat ihres höchst interessanten Arbeitstages beispielsweise bei der Herbert Härdi AG, Thalheim, durften die 10 teilnehmenden Mädchen und eine selbst gezimmerte Vogelvilla oder einen exklusiven Kleiderbügel mit eingefrästem Namen mit nach Hause nehmen.

Geballte Ladung „Nachwuchs-Holzbau-Power“ in den Startlöchern

„Der Zukunftstag stärkt den Mut und das Selbstvertrauen junger Menschen, sich bei ihrer Berufswahl und Zukunftsgestaltung an ihren Wünschen und Talenten zu orientieren“, formulierte Thomas Härdi den Sinn und Zweck dieser Aktion. In seinem Betrieb waren es die Auszubildenden, welche die 8 Buben und 2 Mädchen durch den Zukunftstag begleiteten. „Die Lernenden haben einen besseren Draht zu den Schülerinnen und Schülern“, kommentierte er lachend. Und dass ein riesiges Potenzial an „Holzbau-Power“ vorhanden war, stellte die Schülergruppe aus dem Schenkenbergertal mit viel Motivation und Innovation unter Beweis.

In der Mittagspause bot der Lunch, bei dem jeder Schnupperlehrling seine Wurst grillieren durfte, Gelegenheit, sich vertiefter mit den „Härdi“-Auszubildenden auszutauschen.

Ab 16 Uhr waren auch die Eltern eingeladen, wertvolle Informationen zum Beruf des Zimmermanns oder der Zimmerin aus direkter Quelle zu erhalten und gleichzeitig den Betrieb kennen zu lernen.

Chris Regez

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