Wangen bei Olten

Vom Niesengipfel auf den Thunersee: der Samariterverein Wangen auf Reise ins Berner Oberland

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Gruppenbild in Spiez am Thunersee

Gruppenbild in Spiez am Thunersee

Nachdem die Wangner Samariterinnen und Samariter im vergangenen Jahr „fremd gegangen“ sind über die Landesgrenze hinaus ins Baden-Württembergische und das tolle Naturschutzgebiet „Taubergiessen“ erleben durften, führte die Reise diesmal wieder in heimische Gefilde – ins schöne Berner Oberland.

Die Samaritergruppe fand sich am Morgen gut gelaunt auf dem Bahnhof Wangen ein. In Olten bestieg man den Schnellzug Richtung Bern, wo wir sofort im Speisewagen Plätze fanden und eine Stärkung zu uns nahmen.

In Spiez ging es in den Regionalzug und nach einer fünfminütigen Fahrt erreichten wir Mülenen und somit die auf 693 Meter über Meer gelegene Talstation der historischen Standseilbahn auf den Niesen. In der auf 1´669 m ü. M. sich befindenden Zwischenstation Schwandegg wechselten wir in die zweite Standseilbahn, welche uns sicher auf die Bergstation Niesen Kulm (2´336 m. ü. M.) brachte.

Oben auf dem Niesengipfel angekommen stellten wir sofort fest, dass es wohl ein schwieriges Unterfangen wird, etwas von der imposanten Aussicht zu erspähen. Die Reisedelegation war jedoch zuversichtlich, dass sich die dicke Nebelsuppe doch noch lichten würde. Um es vorwegzunehmen: mehr als einzelne Risse in der Nebeldecke, die zwischendurch ganz kurz Bergzüge oder auch Thuner- und Brienzersee erblicken liessen, gab es nicht. So musste der traumhafte Blick über die Berner Alpen, das Berner Mittelland bis hin zum Jura-Gebirge auf ein andermal aufgeschoben werden. Auch darüber liessen wir uns die Laune nicht verderben. Im Panoramarestaurant genossen die Samariterinnen und Samariter ein herrliches Mittagessen – jede und jeder bestellte nach ihrem/seinem Bedürfnis. Allerbeste Werbung für eine Fahrt auf den Niesen machte dabei das überaus freundliche Personal – sowohl im Restaurant wie auf der Bergbahn!

Nach einem kurzen Besuch des Souvenirladens führten uns die beiden in der Zeit von 1906 bis 1910 gebauten Standseilbahnen wieder sicher ins Tal, wo wir in Mülenen den Regionalzug Richtung Spiez bestiegen.

Bereits bei der Talfahrt riss die Nebel- und Wolkendecke auf und von da an begleitete uns die Sonne, die wir zuvor schon im Herzen hatten. In Spiez nahmen wir einen etwa 20minütigen gemütlichen Spaziergang unter die Füsse zum Schiffssteg, wo wir einen Passanten gebeten haben, ein Gruppenbild zu schiessen. Schon bald kam das Schiff, das uns nach einer 45minütigen Fahrt auf dem türkisblauen Thunersee nach Thun brachte. Daraufhin flanierten wir durch die malerische Stadt und genossen in einem Gartenrestaurant die wärmende Herbstsonne. Zudem war es auch Zeit für ein Dessert in Form eines Glace-Coupes.

Danach machten wir uns auf Richtung Bahnhof, wo wir ohne Umsteigen via Bern um 19.30 Uhr Olten erreichten und die Samariterreise 2019 bereits wieder der Vergangenheit angehörte.

Es bleibt der herzliche Dank an die Organisatorin Helen Gmür, die auch in diesem Jahr wiederum einen unvergesslichen Ausflug auf die Beine gestellt hat. Übrigens: Ideen und Vorschläge für 2020 kursierten bereits unter den Samariter/innen!

Der Samariterverein Wangen freut sich jederzeit an Interessierten, denn Wissenswertes über Erste Hilfe kann jede und jeder im Alltag gebrauchen. Weitere Auskünfte erteilt gerne der Vereinspräsident Marco von Arx, 079 732 64 89, marco_vonarx@bluewin.ch

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