Olten

Täglich vier Lektionen zu bewälitgen

megaphoneLeserbeitrag aus OltenOlten
Lily Kissling aus Hägendorf, Alicia Lehmann, Janice Quan und Soraya Maritz  aus Olten und Amanda Peyer aus Ifenthal waren dabei.

Lily Kissling aus Hägendorf, Alicia Lehmann, Janice Quan und Soraya Maritz aus Olten und Amanda Peyer aus Ifenthal waren dabei.

Alljährlich findet das Internationale Ballettlager an der Evangelischen Mittelschule Schiers statt. Fünf Ballettschülerinnen aus Olten und Umgebung waren dieses Jahr dabei. Lily Kissling aus Hägendorf, Alicia Lehmann, Janice Quan und Soraya Maritz  aus Olten und Amanda Peyer aus Ifenthal. Diese Mädchen besuchen seit Jahren den Ballettunterricht an der Ballettschule Marianne Künzi in Olten.

Marianne Künzi, Ballettschule Olten, hat das Ballettlager von Ursula Borrmann übernommen. Marianne Künzi ist diplomierte Ballettpädagogin, Dozentin für Methodik Klassischer Tanz und seit 18 Jahren erfolgreiche Schulleiterin der Ballettschule Marianne Künzi in Olten. Zudem leitet sie Seminare und bildet angehende Ballettpädagogen aus.

Durch die Covid-19 Pandemie herrschte eine grosse Unsicherheit, ob das Ballettlager durchgeführt werden kann. Erst im Juni 2020 konnte entschieden werden, dass das Ballettlager mit Einschränkungen stattfinden kann. Betreuerinnen kümmerten sich um die Kinder im Alter von 8 bis 20 Jahren in der Freizeitgestaltung und während der Nacht. Am Samstag, 1. August 2020 fand die Einstufung der Ballettschülerinnen  in verschiedenen Gruppen statt, damit jede ein auf ihr Können abgestimmtes Unterrichtsprogramm angeboten werden konnte. Zugleich wurde an diesem Tag der 1. August gefeiert. Frau Marianne Künzi und weitere ausgebildete Ballettpädagoginnen erteilten den Kindern und Jugendlichen Unterricht in tänzerischen Fächern. Ein Korrepetitor begleitete den Unterricht. Jede Gruppe hatte pro Tag vier Lektionen in klassischem Tanz, in Charaktertanz, in Tanzgestaltung und in Einstudierungen/Variationen.

Trotz intensivem Training blieb Zeit für andere Aktivitäten. Es wurden Abendveranstaltungen angeboten, bei denen das Zusammenleben im Ballettlager gefördert wurde. Beim Basteln und Spielen wurde die Gemeinschaft gepflegt. Auch Videoabende waren Anlässe, bei denen nicht nur Ballett, sondern auch die Kultur und Tradition ein Thema waren. Es war uns wichtig, bei den Kindern die Freude am klassischen Tanz, die Disziplin und Ästhetik zu fördern. Zusätzlich wollten wir auch, dass die Teilnehmerinnen im Lager die Regeln des Zusammenlebens vertiefen und neue Freundschaften schliessen können. Am letzten Tag präsentierten die Ballettschülerinnen den Eltern was sie im Ballettlager gelernt hatten.

mgt

Meistgesehen

Artboard 1