Hägendorf

Sozialeinsatzwoche der Kreisschule Untergäu

megaphoneLeserbeitrag aus HägendorfHägendorf

Sozialeinsatzwoche der Kreisschule Untergäu

Das Schuljahr geht zu Ende, für die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen nun auch die obligatorische Schulzeit. Das bedeutete für die vier abtretenden Klassen, dass sie noch eine Woche gemeinsam fernab der Schule verbringen konnten. Und dieses gemeinsame Erlebnis war intensiv, denn körperliche Arbeit in der freien Natur und das Lagerleben warteten auf die Jugendlichen.

Die Stiftung Umwelteinsatz hatte Arbeitsorte zugewiesen. Ein für die KSU altbekannter und bewährter lag im äussersten Zipfel der Schweiz – in Poschiavo. Schon die Anreise war wegen der Dauer aber auch wegen der Aussicht ein Erlebnis. Die Klassen 3d und 3e Sek B waren gemeinsam dort und gingen den Bauern und Förstern im steilen Gelände zur Hand.

Die 3a Sek E hatte es weniger weit und weniger steil, jedoch nicht weniger anstrengend. Sie musste in einem Naturschutzgebiet am Seeufer bei Rapperswil-Jona Neophyten bekämpfen, welche die einheimische Artenvielfalt gefährden.

Den Kompromiss bei der Dauer der Fahrt und der Steilheit des Geländes bekam die 3b Sek E. Sie wohnte in Rorschacherberg und arbeitete in einem Tobel in Untereggen (St. Gallen). Sie bekämpfte ebenfalls invasive Neophyten, um deren Ausbreitung einzudämmen.

Wie alle Jahre rümpften einige Schülerinnen und Schüler bei Ankündigung dieses Unternehmens die Nase. Jedoch konnten auch sie feststellen, dass gemeinsames Arbeiten sehr verbindend sein kann. Denn Zeit zum Reden hat man trotz Anstrengung. Und genau das ist so schön und wichtig, wenn man eine Woche später den eigenen Weg nach der Volksschule weitergeht.

Simon Herzig

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