Olten

Präsentationen der Matura- und Abschlussarbeiten an der Kanti

megaphoneLeserbeitrag aus OltenOlten
RR Remo Ankli (rechts im Bild) im Gespräch mit Keerththanan Renganathar, 4ML (Bildmitte) dessen Schwester, einem Maturanden und der Rektorin Sibylle Wyss.

Gespräch

RR Remo Ankli (rechts im Bild) im Gespräch mit Keerththanan Renganathar, 4ML (Bildmitte) dessen Schwester, einem Maturanden und der Rektorin Sibylle Wyss.

Die Maturandinnen und Maturanden und die Absolventinnen und Absolventen der Fachmittelschule FMS präsentierten am letzten Samstag ihre Maturaarbeit, beziehungsweise Ihre Abschlussarbeit (FMS) im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in der Kantonsschule Olten.

Im Zeitraum eines halben Jahres realisieren die Schülerinnen und Schüler jeweils ihr Gesellenstück, am Gymnasium die Maturaarbeit und an der FMS die Abschlussarbeit. Der wie immer sehr gut besuchte Anlass bildet einen der Höhepunkte im schulischen Jahreslauf. Eltern und Verwandte, aktuelle und ehemalige Kantischülerinnen und -schüler und viele weitere Interessierte finden den Weg in die Kanti. Der Bildungsdirektor des Kantons Solothurn, Regierungsrat Remo Ankli und auch die Regierungsrätin Susanne Schaffner waren zu Gast an diesem Morgen.

Regierungsrat Ankli besuchte gemeinsam mit der Rektorin Sibylle Wyss verschiedene Präsentationen. Von besonderem Interesse war für ihn jene des Maturanden Keerththanan Renganathar, 4ML. Im Rahmen seiner Arbeit untersuchte er die Auswirkungen die Sek I Reform auf die Gesamtschülerzahl und den Mädchenanteil auf die damals neu geschaffenen Sekundarschule P hat. Dabei fragte er auch nach den Folgen, zwischen den beiden Wahlplfichtfächern Wissenschaft& Technik und Latein entscheiden zu können: Wie ist die Geschlechterverteilung? Wie hoch ist der Anteil der Fremdsprachigen? Dafür benützte er die SchülerInnen-Zahlen der P-Standorte der beiden Kantonsschulen und der Sek I Zentren. In seiner Präsentation startete Keerththanan mit einem Zitat „Der Mensch ohne Bildung ist wie ein Spiegel ohne Politur“ und belegte mit seiner Maturaarbeit die deutlichen Veränderungen in den letzten Jahren. Er machte auf die sinkende Schülerzahl in Latein als Wahlpflichtfach aufmerksam. Für ihn sei das  eine ungute Entwicklung im Bereich Sprachen und Kultur. Zum Schluss verwies der Maturand auf eine spätere Neuüberprüfung der Auswirkungen der Sekundarschule P.

Das Vorgehen, dass Lehrkräfte der Kantonsschule jeweils eine Matura- oder Abschlussarbeit betreuen und bewerten und anschliessend zusammen mit einem Kollegen, einer Kollegin aus dem Lehrkörper die Präsentation derselben beurteilen, bewährt sich an der Kanti seit Jahren.

Der Verpflegungsstand an diesem interessanten Anlass verschafft jeweils einer Klasse Gelegenheit ihre Klassenkasse aufzubessern und bildet geleichzeitig eine wunderbare Gelegenheit, mit Besucherinnen und Besuchern in der Mensa der Kantonsschule ins Gespräch zu kommen. Katrin Hürzeler

RR Remo Ankli (rechts im Bild) im Gespräch mit Keerththanan Renganathar, 4ML (Bildmitte) dessen Schwester, einem Maturanden und der Rektorin Sibylle Wyss.

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