AUSSTELLUNG im NäijereHuus in Hersiwil

  1. – 31. August 2016

Einführende Worte zur Vernissage sprach Franz Aebi. Unterstützt wurde er von Sabine Lehmann am Klavier mit einem „musikalischen Regenbogen“, der in Klangfarben auffing, was die Künstlerinnen und der Künstler gestaltet hatten.

Für Elisabeth Bruderer als Konfektionsschneiderin und Bekleidungstechnikerin ist der kreative Umgang mit Farben und Formen, die Gestaltung mit verschiedenen Materialien alltägliche Arbeit. Mit diesen Elementen auf die Leinwand, sie neu kombinieren, einen neuen Ausdruck geben, das individuelle Suchen, ist ihr Schritt in die Freiheit. Das Rüstzeug holt sie sich in Seminaren, in denen sie die neuen Techniken lernt.

Helena Hoehne-Kohler wuchs in Solothurn auf. Sie kam schon in jungen Jahren in Kontakt mit Malerei, Literatur und Musik. Ihre Jahre in Südafrika verarbeitete sie einerseits in einem biografischen Roman, andererseits aber auch in der Malerei. Über die Seidenmalerei, die sie bei verschiedenen Künstlerinnen erlernte, kam sie zur Acrylmalerei. Fasziniert ist sie von der Malerei der Urbevölkerung verschiedenster Länder. Diese Elemente aufnehmen, experimentieren und spielen damit, das ist für sie eine grosse Faszination.

Nelly Sollberger-Frangi malt seit vielen Jahren. Mit Oelfarben auf die Eingangswand in ihrem Haus in Kriegstetten, mit Oelfarben auf Pavatex. Sie schafft sich eine eigene Welt, sie malt, was es zu verarbeiten gilt, was sie gesehen hat, was ihr gefällt, was sie beeindruckt und beschäftigt, was sie in der Natur, aber auch bei andern Künstlern gesehen hat: Landschaften, Tiere, Menschen, Blumen.

Rolf C. Wyss erweitert seine Skulpturenwelt, die er bereits im Juni zeigte. Aus kantigem Urgestein entstehen weiche, runde Form. Es ist aber die Natur, die durch Formen, Strukturen und Beschaffenheit mitbestimmt und mitgestaltet, bis zur endgültigen Form. Der Stein selber ist sein unerschöpfliches Ideenreservoir, Herausforderung und Triebfeder in seiner Arbeit.

Öffnungszeiten der Galerie: Sa/So 14 – 17, Mi 15 – 18, Fr 18 – 20 Uhr

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