Derendingen

Kuno Tschumi: Interview zu Derendingen Mitte

megaphoneLeserbeitrag aus DerendingenDerendingen

Das Projekt „Derendingen Mitte“ ist seit längerem ein gefragtes Thema in Derendingen. Wir durften ein Interview mit dem Gemeindepräsidenten zu dem Projekt führen.

Wie ist man auf das Projekt Derendingen Mitte gekommen?

Tschumi: Man führte eine Untersuchung der Gemeindegebäude durch. Da die Renovierungen sehr teuer gekommen wären und die Gebäude schon ziemlich alt sind, kam man auf die Idee für einen Neubau, genannt Derendingen Mitte.

Was wird in diesem Gebäude sein wenn es fertig gebaut ist?

Tschumi: Es werden 3 Turnhallen (Dreifachhalle), Aula, Bühne, Schulräume, EWD, Polizeiposten und eine Tiefgarage voraussichtlich stationiert werden.

Was sollte Ihrer Meinung nach, danach besser werden?

Tschumi: Es ist ein Zentrum mitten im Dorf mit einem energetischen Standard. Es bietet mehr Platz für Aussenaktivitäten wie zum Beispiel für eine Chilbi.

Sehen Sie auch Nachteile in dem Projekt?

Tschumi: Einwohner müssen sich an die Veränderung erstmals anpassen und sich umstellen. Als grossen Nachteil jedoch ist dies nicht zu sehen.

Haben Sie das Gefühl, dass dieses Projekt den Strassenverkehr beeinflussen wird?

Tschumi: Es wird nur bei grösseren Veranstaltungen ein wenig mehr Verkehr geben als normal. Da jedoch Veranstaltungen dort abends oder am Wochenende stattfinden, wird es keinen grösseren Einfluss auf den Alltagsverkehr nehmen.

Bei der Auswahl des Architekten haben Sie sicherlich nichts dem Zufall überlassen, bei solch einem grossen Projekt. Was waren Ihre Kriterienpunkte?

Tschumi: Man hat einen Internationalen Wettbewerb veranstaltet, mit einer professionellen Jury aus Bern und Zürich. Bei dem Wettbewerb machten 19 Büros aus den Ländern Deutschland, Spanien und der Schweiz. Gewonnen hat das Architekturbüro ern+heinzl Architektur aus Solothurn.

Wie wird dieses Projekt, wenn es fertig ist bei den Einwohnern von Derendingen ankommen?

Tschumi: Es wird gut ankommen. Es ist teils auch ein Bedürfnis für die Einwohner und die Vereine haben Freude, dass Ihnen ein solcher Ort zur Verfügung gestellt wird.

Haben Sie noch einen persönlichen Wunsch zu dem Projekt?

Tschumi: Ja, ich hoffe, dass dies das Herz Derendingens wird und daher zu einem Begegnungsort heranwächst.

Ein herzlicher Dank von der Projektgruppe der KBS in Solothurn an Herr Tschumi!

Vanessa Carnibella, Naijla Sulejmani, Nik Werthmüller, Mustafa Aktekin Lernende KV

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