Baden

KSB gründet Bauchzentrum: Eine einzige Anlaufstelle für alle Bauchprobleme

megaphoneLeserbeitrag aus BadenBaden
Prof. Antonio Nocito (links), Chefarzt Chirurgie, und PD Matthias Froh, Chefarzt Gastroenterologie.

Die beiden medizinischen Aushängeschilder des KSB-Bauchzentrums

Prof. Antonio Nocito (links), Chefarzt Chirurgie, und PD Matthias Froh, Chefarzt Gastroenterologie.

Das Kantonsspital Baden (KSB) hat ein interdisziplinäres Bauch-zentrum gegründet. Dessen Kern bilden die Gastroenterologen und die Viszeralchirurgen. Patienten mit Baucherkrankungen erhalten so im KSB eine einzige Anlaufstelle. Ziel ist es, ihnen eine rasche, effiziente und qualitativ hochwertige Behandlung zu bieten.

«Im Bauchzentrum gruppieren sich Spezialisten um ihre Patienten – und nicht umgekehrt. So können wir den Patienten eine einzige Anlaufstelle bieten, wo ihnen das gesamte Know-how der Ärzte gebündelt zur Verfügung steht», sagt KSB-CEO Adrian Schmitter. Dies entspreche auch der Strategie des KSB, die den Patienten ins Zentrum stelle.

«Mit dieser Neuorganisation werden wir den höchsten Ansprüchen an eine moderne medizinische Behandlung gerecht. Zudem können wir noch besser auf komplexe Anforderungen von akut erkrankten Patienten eingehen», sagt Professor Antonio Nocito, Direktor des Departementes Chirurgie und Leiter des Bauchzentrums.

Das KSB bricht somit als eines der ersten Kantonsspitäler die traditionellen Organisationsstrukturen auf, um seine Ressourcen in einem Bauchzentrum zu bündeln. Ziel ist es, nicht nur die Behandlungsqualität weiter zu steigern, sondern auch die Abläufe und Ressourcenplanung zu vereinheitlichen und zu optimieren. Nach den Zertifizierungen des Pankreastumor- und des Viszeralonkologischen Zentrums stellt die Gründung des Bauchzentrums den bisherigen Höhepunkt der Transformation des KSB dar.

«Wir sind Bauch» - Marktpositionierung wird gestärkt

Unter dem Motto «Wir sind Bauch» hat sich das KSB in der jüngeren Vergangenheit bereits einen Namen als Anlaufstelle für Patienten mit komplexen Baucherkrankungen gemacht. Die Anzahl der Patienten stieg kontinuierlich an. Mittlerweile werden im KSB über dreitausend stationäre «Bauchfälle» pro Jahr behandelt – auch auf konservative Art und Weise, wie Antonio Nocito betont: «Ein chirurgischer Eingriff ist immer mit Risiken verbunden und stellt deshalb die Ultima Ratio dar. Im Bauchzentrum prüfen wir daher stets, ob ein Leiden auch konservativ behoben werden kann.»

Die Voraussetzungen für solch gesamtheitliche Abklärungen und Behandlungen sind gegeben, verfügt doch das KSB nebst dem medizinischen Know-how über eine Infrastruktur, die ideal auf die Bedürfnisse eines Bauchzentrums zugeschnitten ist. Dazu gehören zum einen Diagnoseinstrumente wie Laboruntersuchungen, Endoskopie, CT, MRI und PET-CT, zum anderen minimalinvasive Eingriffstechnologien in den acht OP-Sälen. Auf den modern ausgestatteten Intensivpflegestationen können sich die Patienten von den schweren Eingriffen optimal erholen.

Im KSB-Bauchzentrum werden vor allem Patienten und Patientinnen mit Tumorleiden und anderen komplexen Baucherkrankungen behandelt. Zuweisende Ärzte und Patienten haben die Gewähr, für jede Fragestellung über einen einzigen Kontaktpunkt die beste Lösung zu erhalten. «Eine enge Zusammenarbeit mit den Spezialisten und Hausärzten in der Region bleibt für das KSB von zentraler Bedeutung. Schliesslich verfolgen wir das gemeinsame Ziel, der Bevölkerung eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung zu bieten», sagt Antonio Nocito.

Weitere Informationen unter https://bauch.ksb.ch

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