Am Montag, dem 12. Februar trafen wir uns im Stella Matutina in Hertenstein bei Weggis. Das Bildungshaus am Vierwaldstädtersee wird von liebenswürdigen Nonnen geführt, die uns so herzlich begrüssten, dass wir uns sofort wie zu Hause fühlten.

Die Woche begann mit strahlendem Sonnenschein, viel Vorfreude und einer Portion Respekt vor der Ungewissheit; würden wir es schaffen, in nur einer Woche ein ganzes Theaterstück zu schreiben und wohin würde uns die Geschichte führen? Im Vorfeld hatten wir erst entschieden, dass sich unser Stück um das Grundthema «Schein und Sein» drehen sollte. Dabei bot sich eine Geschichte rund um eine Klassenzusammenkunft an. Als nächstes mussten wir die Fragen klären: Was ist für uns gutes Theater? Welche Charaktere sollen in unserem Stück vorkommen und wer spielt welche Rolle? Wo genau spielt das Stück und was nimmt die Geschichte für einen Verlauf?  Zu guter Letzt, wie soll das Stück heissen und welchem Genre kann man es zuordnen?

Das Wetter wurde leider von Tag zu Tag trüber, derweil die Geschichte sich immer mehr entwickelte. Mit der wunderbaren Unterstützung von Christoph Schwager, als Projektleiter und Regisseur, und Theres Mühlebach Costa, unserer Regieassistentin, entstand die kriminelle Klassenkomödie «Rein ins Reindl». Es ist eine Geschichte voller Wendungen, Intrigen, Hass und Liebe. Mehr soll hier nicht verraten werden.

Unser Theaterprojekt bildet den Abschluss unserer dreijährigen Theaterausbildung «100 und 1». Wir machen uns nun ans Auswendiglernen und Proben und hoffen auf viel Publikum bei unseren acht Aufführungen, im Mai und Juni dieses Jahres, im Schwager Theater Olten.