Küttigen-Gibel war der Ausgangspunkt der heutigen Kurzwanderung der Pro Senectute Olten. Nach der Begrüssung einer stattliche Gruppe durch den Wanderleiter Hansruedi Hofer führte der Weg bei angenehmen Temperaturen zuerst über die Hochebene des Engelachers, vorbei an blühenden Wiesen und mit Getreide bebauten Äckern. Nach dem Sighügel gings in den Wald und es begann ein nicht allzu langer und gleichmässiger Aufstieg auf einem breiten und angenehmen Forstweg. Schon bald wurde der Blick frei auf das in der Ebene liegende Dorf Biberstein und etwas weiter weg Suhr mit seiner gut sichtbaren etwas erhöht gelegenen Kirche. Nach dem Unterholz wurde der breite Weg dann zu einem schmalen Pfad und eines nach dem anderen reihte sich in die Einerkolonne ein. Die vom Wanderleiter versprochene Blumenwiese auf der Unteren Burghalde durfte nicht verpasst werden. Und wirklich: eine farbenprächtige Magerwiese lag vor uns und lud zum Staunen und Verweilen ein, nicht zu vergessen die vielen Schmetterlinge. Nach einem kleinen Abstecher durch den Wald wegen eines auf dem Weg liegenden Baumes erfolgte dann ein kurzer, aber happiger Aufstieg auf einem etwas glitschigen Pfad, den aber alle mühelos schafften. Ab jetzt ging es gemütlich bergab weiter, unterhalb der Chläbmatte und am Loch vorbei, mal durch den Wald, mal auf offenem Gelände. Bis Auenstein, dem Ziel unserer Wanderung, war es nun nicht mehr allzu weit. Zwischen Aare und Gislifluh gelegen , ist Auenstein in seinem Dorfkern ein typisches Juradorf geblieben und traditionell auch ein Weinbau-Dorf. Auf der Terrasse des Restaurants liessen wir uns mit Chriesiwähe oder einem Eisbecher verwöhnen, bevor es wieder an die Heimfahrt ging. Diese abwechslungsreiche Wanderung in den Wäldern unterhalb der Gislifluh hat allen ausgesprochen gut gefallen. (mva)